Klima, Energie und Umwelt

Der Klimawandel ist nunmehr für jeden von uns spür- und erlebbar. Diejenigen, die noch vor einigen Jahren beschwichtigt haben, müssen endlich den Auswirkungen jahrzehntelanger Energieverschwendung ins Auge blicken. Jedes Gerede wie "endlich kriegen wir wärmere Sommer" verbietet sich angesichts von zunehmenden Extremwetterlagen wie Stürmen, Starkregen und Trockenheit. Auch in Oberhavel gibt es dafür bereits erste Anzeichen, Keller oder Äcker stehen unter Wasser, Aussaaten vertrocknen oder veröden. Alternative Konzepte und Lösungen, um diese Klimawandlungen abzumildern und sich auf sie einzu­stellen, müssen vorrangig in den Industrieländern entwickelt und erprobt werden. Ein energisches Umsteuern ist noch bezahlbar und ermöglicht erstaunliche wirtschaftliche Chancen, auch in unserer Region.

Gegen den Klimawandel setzen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN daher in Oranienburg auf die weitere Förderung und den Ausbau regenerativer Energien, die Minimierung schädlicher Emissionen sowie den Schutz der Biodiversität in unserem Umland.

Förderung regenerativer Energien in Oranienburg durch

  • Stellung von geeigneten Dachflächen öffentlicher Gebäude für die Gewinnung von Solarenergie

  • Nutzung von erneuerbaren Energien bzw. Solarenergie für die Warmwasserbereitung und Heizung öffentlicher Gebäude (Ämter, Schulen, Kitas usw.)

  • Förderung dezentraler Energieerzeugung (Blockheizkraftwerke)

  • Berücksichtigung der Gebäudeausrichtung in zukünftigen Bebauungsplänen, um zukünftig über mehr geeignete Dachflächen für die Solarenergiegewinnung zu verfügen und Festlegung des Einbaus von Anlagen zur Gewinnung von Sonnenenergie im Baurecht

  • Verpflichtung der Stadtwerke Oranienburg zur Aufnahme eines zertifizierten Tarifangebotes für Strom aus 100% regenerativen Energien;

  • Festlegung zur 100%-igen Nutzung von Strom aus regenerativen Energien für alle öffentlichen Gebäude der Stadt Oranienburg

Schutz der Umwelt sowie Minimierung schädlicher Emissionen durch

  • Schrittweise Beschaffung von Fahrzeugen für die Stadtverwaltung mit geringstem Kraftstoffverbrauch und Förderung der Nutzung von Dienstfahrrädern

  • Verstärkung der Energieeinsparung u.a. durch Stromeinsparung in öffentlichen Gebäuden, Schulen, Kitas mittels Nutzung von Energiesparlampen und Verwendung von Bewegungsmeldern sowie die schrittweise Verringerung der Straßenbeleuchtung zur Nachtzeit ab 23 - 4 Uhr; beginnend in den Außenbereichen und Ortsteilen der Stadt

  • Wo möglich und zulässig, Verzicht auf die Verwendung von Streusalz sowie Laugen und deren Ersatz durch Kies und Sand aus der Region zur Abstumpfung von Fahrbahnen und Gehwegen im Stadtgebiet

  • Förderung von Kleinkläranlagen auf Grundstücken, die noch nicht an ein zentrales Abwasserentsorgungsnetz angeschlossen sind mindestens durch langfristige Freistellung (mind. 30 Jahre) oder grundsätzlicher Befreiung vom Anschlusszwang gem. § 7 der Abwassersatzung der Stadt

  • Verstärkte Aufstellung und regelmäßige Entleerung von Abfallbehältern an stark frequentierten öffentlichen Bereichen und Badestellen

  • Stellung einer öffentlichen Toilette im Schloss oder dessen Nähe

Förderung der Biodiversität durch

  • Artenreiche aber landschaftstypische Begrünung von Straßen, Wegen und öffentlichen Plätzen sowie Parkanlagen

  • Erlass einer Baumschutzsatzung, die die Fällung von Bäumen auf Privatgrundstücken begrenzt.

  • Förderung von Naturschutzprojekten sowie entsprechenden Projekten der Lokalen Agenda 21

  • Besondere Unterstützung der Obstbau-Siedlung Eden

  • Schutz und Förderung der Einrichtung/Erschließung von Biotopen

  • Geeignetes Nachnutzungskonzept für das LAGA-Gelände

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Rechenschaftsbericht


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