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Brauchen wir eine neue städtebauliche Entwicklungsmaßnahme in Hohen Neuendorf? Grüne Talkrunde meldet Bedenken an.

Kurzfassung Zu einer Talkrunde luden Bündnis 90/ DIE GRÜNEN am 16.5.2019 in die Grundschule Niederheide. Annegret Salz (Anwohnerin, Grundstückseigentümern), Dr. Bettina Jütte (Kleingartenanlage Am Wasserturm), Martin Korth (Umweltverband Birkenwerder/ Hohen Neuendorf) und Oliver Jirka (Stadtverordneter) diskutierten alternative Entwicklungsmodelle und Planungswerkzeuge, kreativ und professionell moderiert von Marita Klempnow (frühere Kreistags- und Stadtverordnete für die Grünen). Oliver Jirka: "Wir wollen das grüne Zentrum der Stadt erhalten und weiterentwickeln. Dabei müssen wir Anwohner*innen und Eigentümer*innen mitnehmen und mit Ihnen zusammen Lösungen erarbeiten, wie bezahlbares Wohnen, Grünvernetzung und eine zeitgemäße Mobilität funktionieren können. Mit der Talkrunde sind wir einen guten Schritt weitergekommen."

21.05.19 –

Deutlich weniger bauliche Dichte oder überhaupt keine weitere Bebauung (M. Korth), ein Ausbau der vernetzten Grünstrukturen für die Artenvielfalt und als Erholungsraum seien geboten. Kleingärten würden einen wesentlichen Anteil dazu beitragen und könnten sich für Durchwegungen oder neue Konzeptideen öffnen (B. Jütte).

Alternative Mobilitätskonzepte wurden ebenfalls gefordert. Autoarmes oder autofreies Wohnen (A. Salz) als Modell auch in Hohen Neuendorf einzuführen, davon war eine große Mehrheit der etwa 50 Gäste sichtlich überzeugt. Noch am Vorabend wurden die Verkehrsplanungen im Rahmen der Voruntersuchungen zur Entwicklungsmaßnahme im Stadtentwicklungsausschuss erörtert. Eine Steilvorlage für die Talkrunde, denn im aktuellen Szenario der Stadt werden 1.667 private PKW-Fahrten (rund 10%) mehr auf die heute schon ausgelastete Oranienburger Straße gespült. Die für 2022 errechnete Frequentierung wurde bereits 2018 erreicht, teilweise überschritten. Nur weitere Ampeln und eine reduzierte Geschwindigkeit können die Oranienburger Straße per PKW vorübergehend noch passierbar machen Ein positiver Klimaeffekt ergäbe sich daraus nicht.

Die Dringlichkeit für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme, deren Umsetzung auch Enteignungen nicht ausschließt, ist angesichts der vielen sonstigen Entwicklungsmöglichkeiten im Stadtgebiet nicht gegeben. Anwohner*innen und Eigentümer*innen fühlen sich nicht richtig beteiligt. „Drei oder vier Bebauungspläne mit städtebaulichen Verträgen wären vollkommen ausreichend, die gewünschten Entwicklungen im Gebiet zu sichern“, so Oliver Jirka, der an dem Abend auch in das Thema einführte. Angesichts der Scheuklappen vieler Stadtverordneter muss in der nächsten Wahlperiode aber zunächst über alternative Wohn-, Arbeits- und Mobilitätskonzepte aufgeklärt werden, damit überhaupt versiert diskutiert und entschieden werden kann. Ein „weiter so“ ist ausgeschlossen.

Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN in der SVV Hohen Neuendorf

Fraktionsvorsitzender: Thomas von Gizycki

Medien

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Bauen | Hohen Neuendorf | Pressemitteilung | Verkehr

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