28.01.26 –
Oberkrämer. Mit großer Sorge reagiert der bündnisgrüne Ortsverband Oberkrämer/Leegebruch auf die angekündigte Schließung der Energieinsel.
Eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach ist aktuell nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich absolut sinnvoll. "Wer sich jetzt eine PV-Anlage installiert, der kann über die Eigennutzung viel Stromkosten sparen und über die Einspeisung des überschüssigen Stroms auch noch Geld verdienen. Eine solche Investition können wir also nur empfehlen" so Nicole Schallenberg, Sprecherin des Ortsverbandes.
Bestürzt zeigte sich auch der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Clemens Rostock, der im benachbarten Hennigsdorf wohnt. „Dass ausgerechnet ein Unternehmen im Zukunftsbereich Solarenergie aufgeben muss, zeigt deutlich: Die Energiewende braucht verlässliche politische Rahmenbedingungen. Die Entscheidung trifft nicht nur die Beschäftigten und ihre Familien hart, sondern ist auch ein Rückschlag für den regionalen Ausbau erneuerbarer Energien. Die Mitarbeitenden der Firma haben mit ihrem Know-how und ihrem Einsatz einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen Wertschöpfung geleistet. Unter Wirtschaftsminister Habeck ist der Ausbau der Erneuerbaren massiv vorangegangen. Unter Wirtschaftsministerin Reiche wird er dagegen massiv ausgebremst. Dabei schützen Erneuerbare Energien nicht nur das Klima, sondern machen uns auch dauerhaft unabhängig von Pipeline-Gas aus Russland oder Fracking-Gas aus den USA und schaffen lokale Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Wir brauchen endlich klare Signale für erneuerbare Energien Made in Europe. Dazu gehören faire Wettbewerbsbedingungen, Investitionen in Innovationen und eine konsequente Nachfrage durch öffentliche Aufträge“, so Rostock.
Schallenberg und Rostock sind sich einig, dass den Mitarbeitenden jetzt volle Solidarität gilt und fordern, dass alle Möglichkeiten genutzt werden, um die Beschäftigten zu unterstützen – von Qualifizierungsangeboten bis hin zur Vermittlung in neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden sich weiterhin auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass die Energiewende nicht nur ein Klimaschutzprojekt bleibt, sondern auch ein Garant für gute, sichere Arbeitsplätze vor Ort ist.
Kategorie
Kommunalpolitik ist unmittelbar und sie muss von den Menschen vor Ort aktiv gestaltet werden können.
Wie kann das gelingen?
Konkrete Antworten bietet das Wahlprogramm der Grünen in Oberkrämer:
Unsere Ziele sind:
Bürgerhaushalt
Finanzausschuss
Sachkundige Einwohner
Wir wollen das Fachwissen der BürgerInnen stärker in die Arbeit der Gemeindevertretung einbinden. Unbegreiflicherweise wurde dies bis dato immer abgelehnt
Umwelt
Transparenz!
Betrachtet man die Politik der Gemeinde in den vergangenen Jahren, so hat man das Gefühl, dass viele Entscheidungen tunlichst unter Ausschluss der Öffentlichkeit getroffen wurden. Klientelpolitik, Vereinsmeierei und der - über die Gemeindegrenzen bekannte - sprichwörtliche „Oberkrämer Filz“ sind die Folgen.
Das muss sich ändern! Die Bürger*innen müssen wissen, was sich im Gemeinderat tut
Eine wirklich gute Gemeinde- Homepage, ein gut lesbares Gemeindeblatt in verständlicher und einfacher Sprache, gute Aushänge in den Gemeindeschaukästen und Bürgersprechstunden sind dazu erste Ideen.
Infrastruktur
Wer wächst, muss Vieles genau bedenken, damit es für alle gut wird! Oberkrämer braucht eine Infrastruktur, die sich mitentwickelt, und die sich an veränderte Bedürfnisse anpassen kann.
Dazu zählen:
Gemeinschaft
Generationen sollen sich gegenseitig unterstützen und Neubürger und Alteingesessenen soll gleichermaßen ein Gefühl der Zugehörigkeit ermöglicht werden.
Dazu zählen
Am Ende geht es allen darum, sich in Oberkrämer zuhause zu fühlen, jetzt und in Zukunft. Dazu braucht es die Erkenntnis, gemeinsam aktiv zu werden!
Das wollen die Grünen stärken!
Gemeindevertretung Oberkrämer
Gemeindevertretung Leegebruch
marco.stoelk(at)gruene-ohv.de
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte, hiermit laden wir Sie und Euch zur Ortsverbandssitzung der Grünen aus Oberkrämer und Leegebruch ein. Termin: [...]