Kreisverband Oberhavel http://gruene-ohv.de Der Kreisverband Oberhavel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/gute-besuchte-wasserkonferenz-von-buendnis-90die-gruenen-in-menz/ Gute besuchte Wasserkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Menz http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/gute-besuchte-wasserkonferenz-von-buendnis-90die-gruenen-in-menz/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/gute-besuchte-wasserkonferenz-von-buendnis-90die-gruenen-in-menz/ Wasser in der Landschaft halten – nachhaltiger Umgang mit der wertvollen Ressource notwendig Rund... Wasser in der Landschaft halten – nachhaltiger Umgang mit der wertvollen Ressource notwendig

Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zog die Wasserkonferenz am Samstag ins Naturparkhaus nach Menz. Eingeladen hatte der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen zu einem ganztägigen Programm mit wissenschaftlichem Vortrag, Moorwanderung und Diskussionsabend. Irina Engelhardt, Professorin für Hydrogeologie an der TU Berlin, schonte die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht. Auf der Grundlage aktueller Daten umriss sie die Lage: Brandenburg wird immer mehr in Wasserstress geraten, in den Grundwasserleiter kommt immer weniger Regenwasser an. Die Erderhitzung macht sich deutlich bemerkbar. So nimmt die Verdunstung aus den Oberflächengewässern zu, gleichzeitig kann bei Starkregenereignissen der ausgetrocknete Boden das Wasser nicht aufnehmen, es fließt ab. Nach Engelhardts Einschätzung sind Maßnahmen notwendig, die geeignet sind, das Wasser lange in der Region zu halten. Ein Faktor dabei sei es, Versiegelung zu verhindern und Feuchtgebiete zu erhalten. Sie schloss nicht aus, dass in unserer Region langfristig große technische Projekte notwendig werden wie Entsalzung von Meerwasser oder die Überleitung von Wasser aus Gewässern – z. B. die Oder, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Doch die politischen Entscheider – so Engelhardt – seien erst „in der Phase das Problem zu erkennen“. Es fehle noch der Wille Maßnahmen umzusetzen.

Das Thema Feuchtgebiete war das wichtige Stichwort für den zweiten Vortragenden, den ehemaligen Revierförster im Menzer Forst, Jörg Sprößig. Sprößig hielt sich nicht lange mit Reden auf, sondern wanderte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch das Moor am Roofensee. Immer wieder hielt er an und zeigte die verschiedenen Stadien der Moore, die während seiner Zeit als Revierförster renaturiert wurden, indem das Wasser nicht mehr abgeleitet, sondern im Wald gehalten wurde. Wichtig seien die Moore nicht nur für den Wasserhaushalt der Landschaft, sondern auch als Kohlendioxidsenken. Das bedeute, das klimaschädliche Kohlendioxid werde in den Pflanzenresten im Moor gehalten und könne nicht entweichen.

Einen größeren Bogen schlugen schließlich Anna Emmendörffer, Sprecherin der Grünen Jugend Brandenburg, und der Buchautor Nick Reimer („Deutschland 2050“). In einem Gespräch umrissen sie, wie unser Leben unter den Bedingungen des bereits eingetretenen Klimawandels aussehen wird. „Klimawandel ist nicht etwas, das den Eisbären am Nordpol passiert. Unser Leben hier wird sich radikal ändern“, erklärte Reimer. Reimer machte deutlich, dass auf jeden Fall die Wälder in Brandenburgs Südosten verschwinden werden. Das Land werde zu trocken und zu heiß für Buchen und Kiefern. Schon heute gebe es mehr Hitzetote als Verkehrstote. Er kritisierte scharf die politisch Verantwortlichen: „Unfassbar, dass alle so weiter machen wie bisher.“ Emmendörffer hielt dagegen, ein neues Denken sei sehr wohl verbreitet. Ihre Generation wisse sehr genau, dass ihre Zukunft auf dem Spiel steht. „Wir müssen uns verbünden, damit aus dem vorhandenen Wissen Handeln wird“, lautete das Fazit.

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Tue, 26 Jul 2022 09:39:35 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/wissen-wandern-worte-wechseln/ Wissen, wandern, Worte wechseln http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/wissen-wandern-worte-wechseln/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/wissen-wandern-worte-wechseln/ Wie trocken wird unsere Region? Wissenschaftliche Fakten, Beobachtungen aus der Praxis, Blick in... Wie trocken wird unsere Region?
Wissenschaftliche Fakten, Beobachtungen aus der Praxis, Blick in die die Zukunft.

Wassermangel geht uns alle an.
Unsere Region ist besonders betroffen – und es wird nicht besser im Zuge der Erderhitzung.

Doch was können wir tun?
Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen lädt ein zu einem Wassertag im NaturParkHaus in Menz. Wir wollen an diesem Tag Wissen vermitteln, die Veränderung der Landschaft mit eigenen Augen ansehen – und Perspektiven und Maßnahmen diskutieren.

  • 12-14 Uhr Vortrag „Wasser in Brandenburg“, Prof. Irina Engelhardt, Leiterin FG Hydrogeologie TU Berlin, Diskussion, Saal der Naturparkverwaltung
  • 14-17 Uhr Wanderung auf dem Moorerlebnispfad des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land mit Förster Sprössig
  • Kaffee und Kuchen am Naturparkhaus
  • ab 18-20.30 Uhr Autorengespräch: Nick Reimer spricht mit Anna Emmendörffer, Grüne Jugend Brandenburg, über sein Buch "Deutschland 2050"
  • ab 20.30 Uhr sommerlicher Ausklang bei Getränken, Imbiss und Musik

Download des Flyers hier

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Mon, 04 Jul 2022 09:47:00 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/zwei-frauen-sprechen-fuer-die-gruenen/ Zwei Frauen sprechen für die Grünen http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/zwei-frauen-sprechen-fuer-die-gruenen/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/zwei-frauen-sprechen-fuer-die-gruenen/ Der Oranienburger Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat am 23.06.2022 einstimmig zwei neue... Der Oranienburger Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat am 23.06.2022 einstimmig zwei neue Sprecherinnen gewählt. Elisabeth Mandl-Behnke und Alexander Diedrich übergaben nach mehr als zwei Jahren den Staffelstab an Anne Schumacher und Linda Weiß.

Die 57-jährige Anne Schumacher kommt aus der Sozialarbeit und entwickelt beruflich auf Bundesebene die Strukturen der Kindertagespflege weiter. Schumacher war vielfach ehrenamtlich aktiv, ihr Lieblingsprojekt in Oranienburg war der Bürgergarten. 2021 kandidierte sie für den Bundestag. Anne Schumacher: "Oranienburg steht vor großen Herausforderungen. Ich freue mich, dass die Stadt immer attraktiver wird, umso mehr steht die Klimaverträglichkeit auf dem Prüfstand. Gerade in der Diskussion zur Stadtentwicklung setze ich meine Schwerpunkte auf gleiche Chancen bei Bildung und Beteiligung für jung und alt. Dazu braucht es mehr Orte der Begegnung, in der Stadt und in den Ortsteilen."

Linda Weiß ist 38 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern im Kita- und Grundschulalter und wohnt seit 2021 in Oranienburg. "Ich bin begeistert von unserer Stadt, von den kurzen Wegen, der Lage am Wasser. Es ist schön zu sehen, dass unsere Kinder hier in Oranienburg viele Wege ganz allein und selbstständig bewältigen können, weil es beispielsweise rund um Schloss, Bibliothek und Pferdeinsel bereits tolle Fuß- und Radwege gibt. Familienfreundlichkeit und eine fußgängerfreundliche Stadt stehen ganz oben auf meiner Agenda", erklärt die Literaturwissenschaftlerin.

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Mon, 04 Jul 2022 08:51:53 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/diskussionsrunde-zum-thema-verkehrswende-in-brandenburg-und-speziell-in-glienicke-mit-thomas-von-giz/ Diskussionsrunde zum Thema Verkehrswende in Brandenburg und speziell in Glienicke mit Thomas von Gizycki - organisiert vom Ortsverband Glienicke/Nordbahn http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/diskussionsrunde-zum-thema-verkehrswende-in-brandenburg-und-speziell-in-glienicke-mit-thomas-von-giz/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/diskussionsrunde-zum-thema-verkehrswende-in-brandenburg-und-speziell-in-glienicke-mit-thomas-von-giz/ Dienstag, 05.07. 19.00 Uhr - Glienicker Bürgerhaus Karsten Wundermann der Vorsitzende des... Dienstag, 05.07. 19.00 Uhr - Glienicker Bürgerhaus

Karsten Wundermann der Vorsitzende des Ausschusses für Infrastruktur und der Glienicker Ortsverband  laden ein ins Glienicker Bürgerhaus zu einer Diskussionsrunde mit Thomas von Gizycki, Mitglied des Landtages der Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN. Am 5. Juli um 19.00 Uhr können Bürgerinnen und Bürger zum Thema Verkehrwende in Brandenburg und im Speziellen zur Verkehrssituation in Glienicke Fragen stellen, Anregungen geben, Kritik äußern und diskutieren.

Das Bestreben der Brandenburger Kenia-Koalition ist es, in allen Landesteilen eine zuverlässige und individuelle Mobilität zu ermöglichen. Sie ist sich einig, dass der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs dabei Priorität haben soll. In der Mobilitätsstrategie des Landes soll das Ziel verankert werden, den Anteil des Umweltverbundes (Rad-, Fuß- und ÖPNV) bis 2030 von 40 auf 60 Prozent zu erhöhen.
Es sollen mehr Mittel für den Busverkehr ausgegeben und die PlusBus-Linien im Land verdoppelt werden. Investitionen in den Radverkehr sollen auf jährlich 20 Millionen wachsen. Die Städte und Gemeinden sollen bei der Sanierung von Radwegen unterstützt und das Mitführen von Rädern in Bussen erleichtert werden. Soweit einige der Verabredungen im Koalitionsvertrag zwischen CDU, SPD und den Grünen. 

Aktueller Stand
Wie weit die Koalition mit diesen Projekten ist und vor Allem, wie damit auch die Verkehrsprobleme Glienickes gelöst werden könnten, soll Gegenstand der Diskussionsrunde an diesem Abend mit dem Grünen Landtagsabgeordneten Thomas von Gizycki sein.

Ein „Weiter so“ funktioniert nicht
Dies wird besonders deutlich in Glienicke. Platz für größere Straßen gibt es nicht, auch eine Umgehungsstraße fällt als Lösung aus. Daher werden wir auch über die Projekte des gerade beschlossenen interkommunalen Verkehrskonzeptes der vier S-Bahngemeinden sprechen, welches den Umstieg von Auto auf Bus und Fahrrad erleichtern und die Mobilität in den vier Orten so zukünftig verbessern soll. Unter „Kiezbus“ sind alle Fahrten von Schildow Kirche zum S-Bahnhof Frohnau zu verstehen.

Blockaden
Leider hat die Kreisverwaltung den mehrheitlichen Beschluss bis heute nicht umgesetzt und der Kiezbus wird derzeit weiterhin von den Gemeinden Glienicke und Mühlenbecker Land finanziert. Auch das CDU-geführte Verkehrsministerium in Brandenburg legt den Schwerpunkt seiner Aufmerksamkeit weiterhin eher auf den Ausbau von Straßen. 

Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs
Wie schwer es immer noch ist, dieses Vorhaben zu verwirklichen, wird am Beispiel des Kiezbusses besonders deutlich. Mit der Mehrheit der Fraktionen BÜNDNIS 90/Die Grünen, SPD/LGU/Tierschutzpartei, FDP/Piraten und DIE LINKE  wurde die Aufnahme des sogenannten Kiezbusses im Kreistag  in den Nahverkehrsplan beschlossen.
Die Investitionsumme für Radwege ist auch 2022 noch weit entfernt von den vorgesehenen 20 Millionen. Das Ministerium ist außerdem gerade mit der Planung eines autobahnähnlichen Ausbaus der B 96 quer durch den Landkreis beschäftigt.

Lösungen sind überfällig
Es gibt Grund genug, sich ausführlich über die aktuellen Verkehrsprojekte auszutauschen und Lösungsmöglichkeiten gerade für Glienicke zu diskutieren. Was kann das Land tun, welche Möglichkeiten gibt es in Zusammenarbeit mit dem Berliner Bezirk Reinickendorf und was kann Kommunalpolitik vielleich auch selber erreichen?

Immerhin: Schon ab 2024 soll die Heidekrautbahn wieder auf der Stammstrecke nach Berlin fahren.

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Thu, 30 Jun 2022 13:36:32 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/1000-unterschriften-zum-landesnahverkehrsplan-wir-fordern-mehr-zuge-auf-der-strecke-zwischen-berli/ 1000 Unterschriften zum Landesnahverkehrsplan: Wir fordern mehr Züge auf der Strecke zwischen Berlin und Neustrelitz http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/1000-unterschriften-zum-landesnahverkehrsplan-wir-fordern-mehr-zuge-auf-der-strecke-zwischen-berli/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/1000-unterschriften-zum-landesnahverkehrsplan-wir-fordern-mehr-zuge-auf-der-strecke-zwischen-berli/ „Wir fordern: alle halbe Stunde ein Zug zwischen Berlin und Neustrelitz mit Halt in Löwenberg,... „Wir fordern: alle halbe Stunde ein Zug zwischen Berlin und Neustrelitz mit Halt in Löwenberg, Gransee, Dannenwalde und Fürstenberg.“ Diesen Satz haben rund 1000 Menschen unterschrieben bei einer Unterschriftenaktion der Granseer Bündnisgrünen und mehrerer Fürstenberger Initiativen wie der „BI-Fürstenberg/Havel Barrierefreier Bahnhof“ und dem Tourismusverein „Fürstenberger Seenland e.V.". Eingereicht werden sollen die Unterschriften im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Entwurf des Landesnahverkehrsplans, den Landesminister Guido Beermann im Mai vorgelegt hat.

Ingrid Hüchtker, Sprecherin der Bündnisgrünen, erklärte: „Die Chaos-Wochenenden zum Sommeranfang auf der Bahnstrecke des RE 5 zwischen Berlin und Neustrelitz mit Ausfällen, Baustellen, Überfüllungen zeigen, was passiert, wenn das System Bahn nicht vorbereitet ist für eine steigende Nachfrage. Dieses Chaos wird uns langfristig blühen, wenn wir nicht heute vorausschauend für morgen planen.“ Denn im Landesnahverkehrsplan sei einer Taktverdich-tung auf der Strecke des Regionalzuges RE 5 zwischen Berlin und Ostsee keine Priorität eingeräumt worden – im Gegenteil, erst später als 2030 tauche sie mit niedriger Priorität in der Planung auf. Hüchtker: „Schon zu normalen Zeiten – also ohne 9-Euro-Ticket – sind die Züge regelmäßig überfüllt. Hier treffen Pendler-, Ausflugs- und Reiseverkehr aufeinander.“ Hüchtker wies darauf hin, dass sowohl Gransee als auch Fürstenberg Wohngebiete in Bahnhofsnähe planen, die Zahl der Pendler werde noch zunehmen. Die gute Erreichbarkeit per Bahn sei ein wichtiger Standortvorteil, der durch die mangelhafte Verkehrsplanung jedoch gefährdet sei. „Die Erderhitzung zwingt uns, immer öfter auf das Auto zu verzichten. Doch wenn nicht genug Züge fahren, bleibt uns keine Wahl“, so Hüchtker.

Der Fürstenberger Verkehrsexperte Bernhard Hoffmann ergänzte: „Die Bahnstrecke Berlin – Neustrelitz ist Teil der transeuropäischen Verbindungen „Orient-Östliches Mittelmeer“ und „Skandinavien-Mittelmeer“. Sie ist 2-spurig für eine Geschwindigkeit von 160 km/h ausgebaut. Sie ist voll elektrifiziert. Für ein zusätzliches stündliches Zugpaar zwischen Neustrelitz und Berlin-Südkreuz (Fahrzeit 1:23) bedarf es außer der Anschaffung von drei zusätzlichen Zügen keiner Investitionen in die Infrastruktur. Mit dem Halbstundentakt auf dem RE 5 ist mit geringem Aufwand eine erhebliche Verbesserung der Qualität für uns Bahngäste erreichbar.“ Hoffmann ergänzte noch eine weitere Forderung der Fürstenberger Unterschriftenaktion: „Wir fordern, dass der RE 5 in Richtung Berlin spätestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 stündlich am Bahnsteig 1 halten soll. Denn nur dieser Bahnsteig ist barrierefrei erreichbar und erlaubt den Einstieg mit Rollstuhl, Kinderwagen etc.“ Bislang hält der RE 5 in Richtung Berlin nur zweimal am Tag am Bahnsteig 1. Hoffmann: „Es ist absolut unverständlich, warum diese überschaubare Maßnahme nicht umgesetzt wird als Zwischenlösung bis zur Realisierung des seit vielen Jahren geplanten barrierefreien Umbaus des Fürstenberger Bahnhofs.“


Bei Rückfragen der Redaktion: Ingrid Hüchtker, T: 0172/3059160

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Tue, 28 Jun 2022 08:50:03 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/buendnisgruene-fordern-von-der-ihk-potsdam-eine-versachlichung-der-diskussion-zum-bau-der-b-96/ Bündnisgrüne fordern von der IHK Potsdam eine Versachlichung der Diskussion zum Bau der B 96 http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/buendnisgruene-fordern-von-der-ihk-potsdam-eine-versachlichung-der-diskussion-zum-bau-der-b-96/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/buendnisgruene-fordern-von-der-ihk-potsdam-eine-versachlichung-der-diskussion-zum-bau-der-b-96/ Die IHK Potsdam ruft dazu auf, die Diskussion zum geplanten Bau der B96 zu versachlichen. Wir... Die IHK Potsdam ruft dazu auf, die Diskussion zum geplanten Bau der B96 zu versachlichen. Wir Bündnisgrüne schließen uns diesem Appell an und rufen die IHK auf, mit gutem Beispiel voran zugehen und folgende Aussagen zu korrigieren:

Die IHK bezeichnet die Kritiker der gegenwärtigen B96-Planung als „Ausbaugegner“.

  • Fakt ist: Die bündnisgrünen Kritiker der gegenwärtigen Planung sind keine Gegner des Ausbaus der B96. Sie setzen sich vielmehr ein für einen moderaten Ausbau der B96 statt für einen vollständigen Neubau der B 96 zwischen Nassenheide und Fürstenberg auf Flächen, auf denen heute noch Wälder, Wiesen und Felder gedeihen.

Die IHK behauptet, der gesamte Ausbau bis zur A20 in Mecklenburg-Vorpommern sei im Bundesverkehrswegeplan als vordringlicher Bedarf eingestuft.

  • Fakt ist: Im Bundesverkehrswegeplan sind im Brandenburger Abschnitt drei Ortsumgehungen enthalten: Löwenberg, Gransee und Fürstenberg. Die aktuelle Kritik der Grünen an den Plänen der Landesregierung richtet sich gegen die Planung für die Abschnitte Löwenberg-Gransee, Altlüdersdorf-Dannenwalde, Dannenwalde-Drögen und Drögen-Fürstenberg. Alle vier Abschnitte sind im Bundesverkehrswegeplan nicht enthalten und damit auch nicht als vordringlicher Bedarf eingestuft.

Die IHK behauptet, die aktuelle Ausbausituation der B96 werde ihrer Funktion als Seehafen-
Hinterlandanbindung im europäischen Fernstraßennetz nicht gerecht.

  • Fakt ist: Die B96 gehört nicht zum europäischen Fernstraßennetz. Nach den europäischen Verträgen zum „Transeuropean-Transport Network“ (TEN-T) von 2014 führt die Straßenverbindung zwischen Berlin und Skandinavien in den Korridoren „Orient-Östliches Mittelmehr“ und „Skandinavien-Mittelmeer“ von Berlin über Wittstock nach Rostock (A24/A15) und nicht über die B96.

Wir fordern die IHK-Potsdam auf, sich mit den Alternativen zu einem vollständigen Neubau der B 96 auseinanderzusetzen und den Verkehr auch transportmittelübergreifend zu betrachten. Eine Taktverdichtung auf dem RE 5 zu einem 30-Minuten-Takt kann dabei helfen, dass Menschen in Oberhavel häufiger die Bahn benutzen und so zu einer Reduzierung der Verkehrsdichte auf der B 96 beitragen. Zu Zeiten des Klimanotstandes ist das die eindeutig bessere und sparsamere Lösung.

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Tue, 28 Jun 2022 08:41:12 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/oberhavel-auf-dem-weg-zur-waermewende-erkundungstour-zum-energiedorf-nechlin/ Oberhavel auf dem Weg zur Wärmewende - Erkundungstour zum Energiedorf Nechlin http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/oberhavel-auf-dem-weg-zur-waermewende-erkundungstour-zum-energiedorf-nechlin/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/oberhavel-auf-dem-weg-zur-waermewende-erkundungstour-zum-energiedorf-nechlin/ Der Kreisverband B90/Die Grünen Oberhavel hatte am Donnerstag, 16.06., eine Erkundungstour in das... Der Kreisverband B90/Die Grünen Oberhavel hatte am Donnerstag, 16.06., eine Erkundungstour in das Energiedorf Nechlin (Uckermark) organisiert und parteiübergreifend
dazu eingeladen. 12 Teilnehmer folgten der Einladung, darunter Vertreter der Stadt Velten, Stadtwerke Velten und Oranienburg Holding. Tristan Hoffmann als Kreistagsabgeordneter von B 90/Die Grünen und die neue Klimaschutzmanagerin Josepha Altmann vom Landkreis Oberhavel
waren auch mit dabei.
In Nechlin führte der Vorstandsvorsitzende der Enertrag AG, Jörg Müller, durch Nechlins Energieprojekte. Zunächst gab er einen Einblick in das "virtuelle" Kraftwerk der Firma Enertrag rund um Nechlin von 600 MW Leistung, das auf einer Fläche von 40 km x 40 km, durch ein eigenes Datennetz zu einem realen Kraftwerk zusammengeschlossen ist. In dem Dorf Nechlin selbst wurde durch die Gemeinde im Jahr 2012 ein kleines Nahwärmenetz errichtet, an dem nun alle Häuser angeschlossen sind. Dieses Dorfwärmenetz fungiert auch als Versuchslabor, in dem neue Techniken und unterschiedliche Energieerzeuger installiert wurden. So findet sich dort der weltweit erste Windwärmespeicher - 2020 errichtet mit 1 Million Liter Fassungsvolumen und durch eine Sondergenehmigung von der EEG-Umlage befreit. Müssen die örtlichen Windgeneratoren wegen fehlender Abnehmer gedrosselt werden, kann nun ein Heizstab von 2,5 MW Leistung diesen Überschussstrom aufnehmen und in einen großen Wärmespeicher zwischenspeichern.

Diverse Solarstrom- und Solarthermieanlagen, Blockheizkraftwerke und Biomassekessel speisen ihre Energie in das Nahwärme- bzw. in das Stromnetz ein. Zur Überraschung der Teilnehmer wurden auf einem Haus Solardachziegel verbaut, die selbst mit dem Wissen davon, nicht als solche zu erkennen waren. Kreistagsabgeordneter Tristan Hoffmann nimmt von dieser Fahrt mit: "Die Wärmewende ist die große Baustelle bei der Energiewende - beim Strom sind wir annähernd bei 50% erneuerbar. Bei der regenerativen Wärmeversorgung liegt der Anteil bei nur 14%  - wollen wir die Energiewende schaffen, dann müssen der Energieverbrauch im Gebäudebereich durch Effizienzsteigerungen gedrittelt - und gleichzeitig der Anteil regenerativer Energiequellen stark gesteigert werden. Dazu ist eine Kombination von Techniken, wie in Nechlin nötig. Hier haben wir im Landkreis Oberhavel enormen Aufholbedarf."

Jan Gühne

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Mon, 27 Jun 2022 09:12:24 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/buendnisgruene-fordern-mit-der-verkehrswende-endlich-ernst-machen-b-96-darf-nicht-zur-autobahn-aus/ Bündnisgrüne fordern: Mit der Verkehrswende endlich Ernst machen – B 96 darf nicht zur Autobahn ausgebaut werden! http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/buendnisgruene-fordern-mit-der-verkehrswende-endlich-ernst-machen-b-96-darf-nicht-zur-autobahn-aus/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/buendnisgruene-fordern-mit-der-verkehrswende-endlich-ernst-machen-b-96-darf-nicht-zur-autobahn-aus/ In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Thomas von Gizycki und Heiner... In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Thomas von Gizycki und Heiner Klemp bestätigte das Brandenburger Verkehrsministerium jetzt die Pläne zum weiteren Ausbau der B 96 zwischen dem Berliner Ring und der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Die gesamte Strecke sei gemäß dem Ausbaustandard für großräumige Verbindungen regelgerecht auszubauen.

Dazu erklärte Ingrid Hüchtker, Sprecherin des Kreisverbandes Bündnis 90/Die Grünen: „Im Klartext heißt das, es geht nicht nur um die Ortsumgehungen, sondern es wird für mehrere hundert Millionen Euro eine kreuzungsfreie, in großen Teilen dreispurige neue Straße quer durch Oberhavel von Nassenheide nach Fürstenberg geplant.“ Grund sei der besondere Handlungsbedarf durch die festgestellten Erreichbarkeitsdefizite – so heiße es im Behör­den­deutsch - im nördlichen Bereich des Landkreises. „Vielen Menschen in der Region ist noch gar nicht bewusst, dass durch unsere Region eine Schneise für eine Quasi-Autobahn geschlagen werden soll. Diese Planung ist aus der Zeit gefallen.“ Dabei habe sich die Regierung bereits zur Verkehrswende bekannt, 60% des Verkehrs sollen künftig auf den Umweltverbund (Bahn, Bus, Rad, Fuß) entfallen. Im kürzlich vorgelegten Entwurf zum Landesnahverkehrsplan sei jedoch eine Taktverdichtung für die Regionalbahn zwischen Berlin und Ostsee erst ab 2030 und noch nicht einmal mit hoher Priorität vorgesehen. „Aber die fast parallel verlaufende B 96 soll wie eine Autobahn ausgebaut werden. Das passt nicht zusammen“, so Hüchtker.

Als problematisch sehen es die Bündnisgrünen vor allem an, dass die neue Strecke neben die alte Trasse gebaut werden soll. „Das bedeutet mehr Flächenverbrauch als notwendig. Wollen wir tatsächlich Oberhavel weiter zubetonieren?“ Die Bündnisgrünen Oberhavel fordern ein Umdenken. Denn Verkehrswende bedeute auch, Mittel umzuschichten, weg vom Straßenbau hin zu Radwegen und Bahnausbau. Hüchtker: „Wir lehnen diese Planung ab und fordern das Ministerium auf, die Verkehrswende endlich ernst zu nehmen und nicht weiter zu verschlafen.“

Hier die kleine Anfrage zum Download

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Mon, 27 Jun 2022 09:08:08 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/gruener-blick-0622-oranienburg-als-download-verfuegbar/ Grüner Blick 06/22 Oranienburg als Download verfügbar http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/gruener-blick-0622-oranienburg-als-download-verfuegbar/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/gruener-blick-0622-oranienburg-als-download-verfuegbar/ Es gibt wieder einen neuen Grünen Blick vom Ortsverband Oranienburg - er steht hier als Download... Es gibt wieder einen neuen Grünen Blick vom Ortsverband Oranienburg - er steht hier als Download zur Verfügung.

 

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Mon, 20 Jun 2022 08:28:07 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/kongress-konkret-landtag-beschliesst-staerkung-der-lokalen-demokratie/ Kongress konkret: Landtag beschließt Stärkung der lokalen Demokratie http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/kongress-konkret-landtag-beschliesst-staerkung-der-lokalen-demokratie/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/kongress-konkret-landtag-beschliesst-staerkung-der-lokalen-demokratie/ Zugegeben: Europa nimmt auf Landesebene eher eine Nischenrolle ein. Für Heiner ist Europa aber ein... Zugegeben: Europa nimmt auf Landesebene eher eine Nischenrolle ein. Für Heiner ist Europa aber ein echtes Herzensthema – nicht nur, aber auch dank seiner Mitgliedschaft im Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarats. Nun ist es ihm als europapolitischem Sprecher seiner Fraktion gelungen, ein Thema aus dem Kongress mit in den Landtag zu nehmen. Es geht um die Beteiligungsrechte von Bürger*innen vor Ort in ihren Städten und Gemeinden, die in der Europäischen Charta der kommunalen Selbstverwaltung festgehalten sind – genauer gesagt in einem Zusatzprotokoll, das Deutschland bis heute nicht ratifiziert hat. Das soll sich ändern! Wie genau das gehen kann, steht auf Heiners Website: https://www.heinerklemp.de/2022/05/19/kongress-konkret-landtag-beschliesst-staerkung-der-lokalen-demokratie/

 

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Wed, 08 Jun 2022 12:21:41 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/landtag-verlaengert-bombenhilfen-fuer-oranienburg/ Landtag verlängert Bombenhilfen für Oranienburg http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/landtag-verlaengert-bombenhilfen-fuer-oranienburg/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/landtag-verlaengert-bombenhilfen-fuer-oranienburg/ Während seiner jüngsten Sitzung hat der Landtag beschlossen, die Bombenhilfen für Oranienburg im... Während seiner jüngsten Sitzung hat der Landtag beschlossen, die Bombenhilfen für Oranienburg im Rahmen der Modellregion zur Kampfmittelbeseitigung zu verlängern. Notwendig geworden war dies unter anderem durch die Corona-Pandemie, die auch die Bombensuche in der Stadt in den vergangenen zwei Jahren nahezu zum Erliegen brachte. Denn großräumige Evakuierungen ganzer Wohnviertel mit Tausenden Menschen wären in Pandemiezeiten nicht zu verantworten gewesen. Das Projekt Modellregion war allerdings ursprünglich auf zwei Jahre befristet, bevor es evaluiert werden sollte. Mit großer Mehrheit hat der Landtag nun beschlossen, eine Verlängerung der Modellregion zu ermöglichen. Konkret heißt das: Das Land lässt Oranienburg nicht allein mit seinem Bomben-Problem, sondern gibt weiter Geld und Personal, um dieses aus der Welt zu schaffen. Für die keineswegs selbstverständliche Solidarität hat Heiner in seiner Rede dem Landtag gedankt. Die Rede und die gemeinsame Pressemitteilung der drei Oranienburger Landtagsabgeordneten von Grünen, SPD und CDU gibt es hier: https://www.heinerklemp.de/2022/05/18/landtag-verlaengert-bombenhilfen-fuer-oranienburg/

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/podiumsdiskussion-der-russisch-ukrainische-konflikt/ Podiumsdiskussion „Der russisch-ukrainische Konflikt“ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/podiumsdiskussion-der-russisch-ukrainische-konflikt/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/podiumsdiskussion-der-russisch-ukrainische-konflikt/ Der Mühlenbecker Osteuropaexperte Jörg Baumann hat unter Moderation von Dr. Eugen Esau (Berlin) am... Der Mühlenbecker Osteuropaexperte Jörg Baumann hat unter Moderation von Dr. Eugen Esau (Berlin) am Abend des 20.5.22 einen Einblick in die in der öffentlichen Diskussion bisher weniger intensiv beleuchtete Hintergründe zum Ukraine-Krieg gegeben.

Zahlreiche interessierte Menschen aus dem Mühlenbecker Land, aber auch aus Berlin waren an dem diesem Abend in der Mönchmühle, haben viele Fragen gestellt und sich an der regen Diskussion beteiligt.

Fragen bitte an Nicole Bachmann

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/kreistag-prozess-zur-kita-rechtsreform-fortsetzen/ Kreistag: Prozess zur Kita-Rechtsreform fortsetzen! http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/kreistag-prozess-zur-kita-rechtsreform-fortsetzen/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/kreistag-prozess-zur-kita-rechtsreform-fortsetzen/ Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag Oberhavel bringt in den nächsten Kreistag einen... Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag Oberhavel bringt in den nächsten Kreistag einen Antrag ein, der den Landrat auffordert, sich beim Landkreistag dafür einzusetzen, die Mitarbeit an der Kita-Rechtsreform wieder aufzunehmen. „Der einseitige Abbruch des Prozesses von Seiten der Landkreise ist nicht hinnehmbar!“ so Susanne Mosch, Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Seit zwei Jahren arbeiten Vertreter*innen der Kommunen, der Eltern, der Träger und des Landes an einer dringend notwendigen und umfassenden Reform des Kita-Rechts in Brandenburg. Ziel ist es, die bestehenden, rechtlichen Regelungen hinsichtlich Zuständigkeiten und Finanzierung transparent, landeseinheitlich und gerecht zu gestalten. Dadurch soll eine höhere Rechtssicherheit und eine deutliche Entbürokratisierung erreicht werden.
Eine Absage oder Aussetzung des Reformprozesses verschärft hingegen die zahlreichen Probleme des Kita-Rechts in unserem Land und ist auch unter Berücksichtigung der aktuellen Krisen nicht hinnehmbar. „Die in den vergangenen Monaten in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeiteten Grundlagen dürfen nicht umsonst gewesen sein. Es ist dringend notwendig, das neue Kita-Gesetz zum 1.8.2024 in Kraft zu setzen!“ sagt Susanne
Mosch und weiter: „ Wir hoffen, dass wir weitere Fraktionen gewinnen können, gemeinsam mit uns diesen Antrag einzubringen oder ihn zu unterstützen, damit ein starkes Signal aus Oberhavel für die Fortsetzung des Prozesses zur Kita-Rechtsreform ausgeht.“

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/radtour-mit-thomas-von-gizycki-256-wassertour-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung/ Radtour mit Thomas von Gizycki 25.6.: „Wassertour für eine nachhaltige Entwicklung“? http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/radtour-mit-thomas-von-gizycki-256-wassertour-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/radtour-mit-thomas-von-gizycki-256-wassertour-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung/ Brandenburg ist gewässerreich, aber wasserarm. Der Klimawandel verschärft die Lage in den kommenden... Brandenburg ist gewässerreich, aber wasserarm. Der Klimawandel verschärft die Lage in den kommenden Jahren. Wie sollte man dessen Auswirkungen auf die Gewässer in Oberhavel begegnen und was tut sich hier bereits? Das wollen wir uns am 25. Juni bei einer Radtour an verschiedenen Stellen entlang der Oranienburger Havel gemeinsam mit Jürgen Rathenow anschauen. Start ist 10 Uhr an der Fußgänger*innenbrücke des Oranienburger Stadthafens, geplantes Ende 14 Uhr. Mehr Infos gibt es hier.

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/mauerstreifzuege-2022/ Mauerstreifzüge 2022 http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/mauerstreifzuege-2022/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/mauerstreifzuege-2022/ Beginn: 04.06.2022 um 14:00 Uhr Ende: 10.09.2022 um 18:00 Uhr 30. Juli - Ankunft in... Beginn: 04.06.2022 um 14:00 Uhr
Ende: 10.09.2022 um 18:00 Uhr

30. Juli - Ankunft in Hennigsdorf

13. August - Tour Hennigsdorf nach Hermsdorf

Wo stand eigentlich die Mauer? Das fragen sich nicht nur viele Berlin-Tourist*innen. Der Mauerverlauf ist nur an wenigen Stellen dokumentiert, weil in der Wendezeit fast alle authentischen Zeugnisse des Grenzverlaufs beseitigt wurden. Umso notwendiger ist es, die 28-jährige Spaltung im Stadtbild erkennbar und für künftige Generationen zugänglich zu machen.

Mit dem Fahrrad – schnell genug, um viel zu sehen und langsam genug, um dies auch anzuschauen – können Interessierte den 160 Kilometer langen Grenzstreifen um West-Berlin optimal „erfahren“. Das Bikeline-Buch von Michael Cramer „Berliner Mauer-Radweg“ ist dabei eine hilfreiche Unterstützung. Der ehemalige Mauerstreifen ist heute eine abwechslungsreiche und geschichtsträchtige Route. Er führt nicht nur an wichtigen und bekannten Stadtplätzen vorbei, sondern auch entlang der einzigartigen Natur, die im Schatten der Mauer entstehen konnte. Erfahren Sie mit uns Geschichte, Politik, Natur und Kultur.

Weitere Infos finden sich hier

Ein Flyer kann hier heruntergeladen werden.

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/kreistag-gruene-lehnen-absprachen-mit-rechtspopulisten-ab/ Kreistag: Grüne lehnen Absprachen mit Rechtspopulisten ab http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/kreistag-gruene-lehnen-absprachen-mit-rechtspopulisten-ab/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/kreistag-gruene-lehnen-absprachen-mit-rechtspopulisten-ab/ Losverfahren bei Ausschussbesetzung hätte aber vermieden werden können Die AfD hat im Rahmen des Losverfahrens 3 Sitze in den Ausschüssen des Kreistags zugelost bekommen, obwohl ihr statistisch nur 2 von 6 Sitzen zugestanden hätten. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag Oberhavel bedauert, dass die AfD damit höher repräsentiert ist, als es ihr nach ihrer geschrumpften Fraktionsstärke eigentlich zukommt.

Reiner MERKER, Fraktionsvorsitzender sagt dazu: „Eine Absprache zur Verteilung der Ausschusssitze kam für uns nicht in Frage. Eine Zusammenarbeit mit einer Partei wie der AfD, die in Teilen rechtsextreme Ansichten vertritt und erwiesene Rechtsextremisten in ihren Reihen duldet, ist für uns Grüne nicht denkbar. Daher musste zwischen den drei gleichstarken Fraktionen der Bündnisgrünen, Linken und der AfD gelost werden – mit den damit verbundenen Chancen und Risiken.“

Die Fraktionsvorsitzende Susanne MOSCH ergänzt: „Das Losverfahren wäre vermeidbar gewesen, wenn die vier Fraktionen, die sich im Zusammenhang mit der Wahl des Landrates auf gemeinsame politische Ziele verständigt hatten, zur Besetzung der Ausschüsse eine so genannte Zählgemeinschaft erklärt hätte. Dann hätte die AfD keine Zugriffe mehr auf die fraglichen Sitze gehabt und das Losverfahren wäre vermieden worden. Wir sind sehr enttäuscht, dass die SPD-Fraktion diesen Weg nicht mitgehen wollte.“

Hintergrund:

Die Sitzverteilung im Kreistag musste neu bestimmt werden, weil die Fraktionen der AfD und der SPD je ein Mitglied verloren haben und sich dadurch die Stärkeverhältnisse der Fraktionen verändert hatte.

Nach §41 Absatz 2 der Kommunalverfassung können Fraktionen, die gemeinsam die Mehrheit im Kreistag haben, sich zu einer Zählgemeinschaft zusammenschließen. Die Anwendung der Bestimmung führt dazu, dass die Fraktionen der Zählgemeinschaft auch in allen Ausschüssen und weiteren Gremien die Mehrheit der Sitze zugeschlagen bekommen. Dies hätte den Fraktionen, die Zielvereinbarung im Zusammenhang mit der Wahl des Landrats geschlossen haben, auch in allen Ausschüssen die Mehrheit verschafft, um die Zielvereinbarung umsetzen zu können. Weitere Verpflichtungen sind mit einer Zählgemeinschaft nicht verbunden.

Die Anwendung der Regel durch die Fraktionen SPD/LGU/Tierschutz, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP/Piraten wäre möglich gewesen, da sie gemeinsam die Mehrheit der Sitze im Kreistag stellen. In der Folge hätte die AfD jeweils einen Sitz verloren, der innerhalb der Zählgemeinschaft zu verteilen gewesen wäre. CDU und Freie Wähler wären davon nicht betroffen gewesen.


 

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/publikumsgespraech-mit-dem-osteuropaexperten-joerg-baumann-muehlenbeck/ Publikumsgespräch mit dem Osteuropaexperten Jörg Baumann (Mühlenbeck) http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/publikumsgespraech-mit-dem-osteuropaexperten-joerg-baumann-muehlenbeck/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/publikumsgespraech-mit-dem-osteuropaexperten-joerg-baumann-muehlenbeck/ Der russisch-ukrainische Konflikt - Mythen, Hintergründe und Szenarien Herzliche Einladung zum Publikumsgespräch

Der russisch-ukrainische Konflikt - Mythen, Hintergründe und Szenarien

Freitag, den 20.05.2022, 19 Uhr

in der Mönchmühle Mühlenbeck, Mönchmühlenallee 3

Ortsverband Mühlenbecker Land B90/Die Grünen

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/herzliche-glueckwuenche-zur-amtseinfuehrung-des-neuen-landrates-alexander-toennies/ Herzliche Glückwünche zur Amtseinführung des neuen Landrates Alexander Tönnies http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/herzliche-glueckwuenche-zur-amtseinfuehrung-des-neuen-landrates-alexander-toennies/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/herzliche-glueckwuenche-zur-amtseinfuehrung-des-neuen-landrates-alexander-toennies/ Am vergangen Mittwoch hat der neue Landrat Alexander Tönnies seinen Amtseid abgelegt. Als kleines... Am vergangen Mittwoch hat der neue Landrat Alexander Tönnies seinen Amtseid abgelegt. Als kleines Präsent des Kreisverbandes wurde eine hochwertige Fahrradpumpe überreicht. So wird der neue Landrat hoffentlich für die Belange der Fahrradfahrer ordentlich Druck machen.

im Zuge der Landratswahl haben wir eine Kooperation mit den Fraktionen der SPD, der LINKEN und der FDP zu Vorhaben für den Landkreis vereinbart. Um die Projekte aus der Zielvereinbarung auch auf den Weg zu bringen, wollen wir zunächst klären, welche Prioritäten wir setzen, wie wir die Arbeit organisieren und vor allem, wie wir die einzelnen Punkte inhaltlich untersetzen, also welche Schwerpunkte wir aus grüner Sicht setzen sollten.

Dafür treffen wir uns am Samstag, 7. Mai um 14 Uhr bei der Fraktionsvorsitzenden Susanne Mosch in Borgsdorf (im Garten) und möchten Euch dazu herzlich einladen. Bei den sehr unterschiedlichen Themen sind wir auch auf Eure Hilfe und Unterstützung angewiesen! Wir würden uns also sehr freuen, wenn die Eine oder der Andere dazukommt! Eine kurze Rückmeldung wäre schön. Wenn es Euch zeitlich nicht möglich ist, Ihr aber Anmerkungen und Hinweise habt, könnt Ihr uns die gerne auch per mail schicken.

viele Grüße,
Susanne und Reiner

Weiter unten findet sich die Zielvereinbarung als Download.

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/einladung-maikonferenz-210522-10-16-uhr-im-theatersaal-des-oranienwerks-oranienburg/ Einladung Maikonferenz, 21.05.22, 10-16 Uhr, im Theatersaal des Oranienwerks, Oranienburg http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/einladung-maikonferenz-210522-10-16-uhr-im-theatersaal-des-oranienwerks-oranienburg/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/einladung-maikonferenz-210522-10-16-uhr-im-theatersaal-des-oranienwerks-oranienburg/ In den zurückliegenden Monaten haben wir viel auf den Weg gebracht, es war anstrengend, aber auch...  

In den zurückliegenden Monaten haben wir viel auf den Weg gebracht, es war anstrengend, aber auch erfolgreich. Aber wie geht es nun weiter? Welchen Weg wollen wir als BündnisGrüne in Oberhavel einschlagen? Wohin geht die Reise jetzt?
Antworten auf diese Fragen wollen wir auf der Maikonferenz am 21.05.2022 im Theatersaal des Oranienwerks in Oranienburg finden. Du bist herzlich eingeladen, um Deine Visionen zu formulieren. Ihr seid die Expert*innen, die Macher und Macherinnen, um (neue) Wege für Oberhavel zu beschreiben und zu beschreiten.
Was erwartet Dich, auf was könnt Ihr Euch einstellen? Die Maikonferenz ist eine Veranstaltung im Open-Space-Format. Open-Space bietet zwar einen Rahmen, um das Miteinander zu organisieren. Aber das Miteinander liegt bei Dir und bei Euch. Es bietet Zeit und Raum für Dein Thema. Ihr könnt jedes Anliegen zur Diskussion stellen. Und dann finden sich andere, die sich daran beteiligen. Die Maikonferenz lebt also von Dir und von Euch. Komm vorbei und lass Dich inspirieren. Lade gerne andere dazu ein und bring Dich inhaltlich ein.
Am Ende haben wir mehrere Wegweiser, die dem Kreisverband die Richtung weisen können. Die (neuen) Wege werden wir dann mit aller Kraft beschreiten und die nächsten Aktivitäten planen und umsetzen.
Für die Moderation sucht Anne Schumacher noch eine Kollegin oder einen Kollegen, die bzw. der auch Kenntnisse mit dieser Methode hat.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt reichlich Kaffee und Snacks. Weitere Leckereien machen das Buffet bunter. Bring gerne eine Kleinigkeit mit, die alle probieren dürfen.
Ich bin gespannt, bist Du dabei? Werden wir Euch sehen?

Anne Schumacher

Foto: Vinylbaustein.net

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/zukunft-oder-vergangenheit-hortgebaeude-in-schildow/ Zukunft oder Vergangenheit - Hortgebäude in Schildow http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/zukunft-oder-vergangenheit-hortgebaeude-in-schildow/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/zukunft-oder-vergangenheit-hortgebaeude-in-schildow/ Die schwierige Entscheidung zum Hortgebäude in Schildow Manchmal ist es egal, wie man sich... Die schwierige Entscheidung zum Hortgebäude in Schildow

Manchmal ist es egal, wie man sich entscheidet – eine perfekte Lösung, die alle glücklich macht, findet man selten. Das alte Hortgebäude in Schildow ist ein solcher Fall.

Unstrittig ist, dass mehr Platz für die Hortkinder benötigt wird.

Dafür kommen zwei Möglichkeiten in Frage. 
Ein Weg ist es, das alte Gebäude zu erhalten, es jedoch energetisch so gut wie möglich zu sanieren, technisch aufzurüsten und mit einem modernen Anbau zu erweitern. Der zweite Weg wäre der Abriss des alten Hortgebäudes, einhergehend mit einem hochenergieeffizienten Neubau, räumlich und technisch auf dem neuesten Stand.

Die Substanz des alten Gebäudes scheint nach 85 Jahren überraschend gut zu sein, deshalb zielte unser erster Gedanke klar auf dessen Erhalt. 
Hat es doch Jahrzehnte den Ortskern von Schildow geprägt und viele Bürger in Ihrem Leben begleitet. Es ist ein Stück Identifikation und Erinnerung an Ihre Schulzeit.

Allerdings ist es auch die Aufgabe der Politik, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Wir sehen unsere gesellschaftliche Aufgabe unter anderem auch darin, sachlich, ökonomisch und umweltbewusst zu handeln und zu gestalten. 

Zum Kern der Diskussion zurückkehrend, stecken in dem Begriff „Alte Schule“ mindestens zwei grundlegende Fragen:
Erstens, warum soll ein Abriss notwendig sein, wenn das Gebäude trotz seines Alters doch noch ganz gut in „Schuss“ zu sein scheint? 
Und zweitens wurde es 1936 als Schule konzipiert und sollte daher unter Abstrichen auch weiterhin als pädagogische Einrichtung funktionieren. Warum also nicht weiter als Hort nutzen? 

Dazu haben wir Recherchen angestellt und sind im Gespräch mit Experten auf folgende Tatsachen gestoßen:

  • Im bereits fortgeschrittenen Abstimmungsverfahren der EU zum Green-Deal ist vorgesehen, dass für öffentliche Gebäude, die den Energieklassen E und F angehören, eine Nutzungsuntersagung ab 2027 bzw. 2030 erfolgen wird. Die öffentliche Hand ist in jedem Fall verpflichtet die gesetzlichen Klimaziele einzuhalten und kann diese nicht ignorieren. Das unsanierte Gebäude dürfte uns dann nicht mehr als Hort dienen.
  • Wenn wir uns also heute durch eine sehr aufwändige Sanierung in die noch erlaubten Klassen D oder C retten ist absehbar, dass wir einige Jahre später vor erneuten und noch größeren Sanierungsaufgaben stünden. Diese Kosten in Millionenhöhe fehlen dann für andere Projekte. Wollen wir das?
  • Zumal eine brandschutztechnische Überarbeitung dieses Gebäudes ebenfalls notwendig, aufwändig und ein großer finanzieller Aufwand sein wird. 

Die jüngste Entwicklung lenkt den Fokus auf einen weiteren wichtigen Aspekt: Die voraussichtlich extrem steigenden Betriebskosten
Alte Gebäude, auch die mit dicken Mauern, sind nicht energieeffizient. Eine dicke Mauer macht ein Gebäude träge in Erwärmung und Abkühlung, verändert aber den Dämmwert und damit die Heizkosten nicht. Dazu kommt, dass auch die Gemeinde Mühlenbecker Land klimatechnisch Gesicht zeigen und ihren Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes leisten will.

Und dann kommen wir zum Hauptpunkt, unseren Kindern:
Das Hort-Personal votierte mehrheitlich für den Neubau – können doch moderne, pädagogische Konzepte umso besser umgesetzt werden, wenn die Räumlichkeiten speziell dafür geplant sind. Die Möglichkeiten flexiblerer Raumnutzungen wurden sehr positiv bewertet. 

Letztendlich haben wir das Gespräch mit Mitgliedern der Bürgerinitiative „Erhalt macht Schule“ gesucht. 2000 Unterschriften sind ein Beweis dafür, dass viele Bürger emotional aufgewühlt sind. Schließlich haben einige sogar noch die eigene Schulzeit in der damaligen Schule verbracht. Wir haben die vielschichtige Problematik gemeinsam durchgesprochen und die Argumente für die Expertenprüfung aufgenommen.

Die unter Berücksichtigung dieser Punkte zu treffende Entscheidung war keine leichte. Die reinen Errichtungskosten beider Varianten sind annähernd vergleichbar. Die Unterschiede liegen in der langfristigen Nutzungssicherheit, im klima- und kostenfreundlichen Betrieb, in der besseren Umsetzbarkeit pädagogischer Konzepte, in der flexibleren Nutzbarkeit und im Verzicht auf ein liebgewordenes Gebäude.
Unsere Fraktion B90/Die Grünen in der Gemeindevertretung des Mühlenbecker Landes hat somit geschlossen für einen Neubau gestimmt. Wir werden zusätzlich erneut den Antrag stellen, bei der Planung den bestmöglichen energetischen Standard anzustreben. Auch Abriss und Verwertung der alten Baustoffe kann bei mehrheitlichem Willen der Gemeindevertretung durchaus ökologisch gestaltet werden. Und wir werden darauf achten, dass das neue Gebäude ein optisch ansprechender Zweckbau wird und sich harmonisch in das Ortsbild einfügt.

Wir möchten ein Gebäude für unsere Kinder, auf das künftige Generationen ebenso liebevoll schauen, wie heute auf die alte Schule.
In Kürze werden alle Bürger des Mühlenbecker Landes aufgerufen, sich bei einem Volksbegehren für oder gegen den Abriss des Hortes zu positionieren.
Ab einer Wahlbeteiligung von 25 % wird die dort getroffene Entscheidung ausschlaggebend für die weitere Vorgehensweise sein. Ansonsten entscheidet die Gemeindevertretung. 

Thomas Henning

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