Kreisverband Oberhavel http://gruene-ohv.de Der Kreisverband Oberhavel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/zehdenick-stellungnahme-offener-brief-an-die-bundesregierung/ Zehdenick: Stellungnahme Offener Brief an die Bundesregierung http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/zehdenick-stellungnahme-offener-brief-an-die-bundesregierung/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/zehdenick-stellungnahme-offener-brief-an-die-bundesregierung/ von Reiner Merker Stadtverordneter Bündnis 90/Die Grünen Den Offenen Brief des Zehdenicker Bürgermeisters Lucas Halle und des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Waldemar Schulz an die Bundesregierung empfinde ich als beschämend! Angesichts des Leids der Menschen in der Ukraine halte ich ihn zudem für zutiefst unsolidarisch!

Glauben die Unterzeichner denn ernsthaft, dass mit einem Ende der direkten Unterstützung der Ukraine die Gaslieferungen aus Russland wieder aufgenommen werden, der Preis sinkt und die wirtschaftliche Situation sich schlagartig entspannt? Und was wird mit den Menschen in der Ukraine? Soll die Europäische Union, als deren Mitglied Deutschland hier agiert, einfach zusehen, wie das Selbstbestimmungsrecht der Ukrainer*innen mit Füßen getreten wird, wie Dörfer und Städte zerbombt, Menschen getötet und die Ukraine als Staat ausgelöscht werden soll? Das alles geht uns angesichts steigender Energiepreise nichts an? Ein Krieg in Europa? Die Ängste und Sorgen unseres Nachbarn Polen, der Slowakei oder der baltischen Staaten?

Natürlich ist die Situation angesichts von explodierenden Energiekosten, Unsicherheiten bei der Versorgungssicherheit mit Strom und Gas oder steigenden Preisen bei den Lebensmitteln ein gravierendes Problem. Aber der Bundesregierung nun vorzuwerfen, sie reagiere nicht ausreichend, ist sehr einfach. Dabei zeigen sowohl die Auswirkungen der Corona-Pandemie als auch des Ukraine-Krieges in erster Linie unsere eigenen Versäumnisse auf. CDU und SPD haben jahrelang auf billiges Gas aus Russland gesetzt, den Umbau der Energieinfrastruktur behindert und ausgebremst, die Abhängigkeit bspw. der Landwirtschaft vom Weltmarkt vorangetrieben. Das lässt sich nicht auf einen Schlag reparieren.

Und auch in Zehdenick haben wir uns nicht anders verhalten. Die Stadtverordneten wollten in der Debatte um das Gasbohren nichts davon hören, mittelfristig auf fossile Energieträger zu verzichten. Stattdessen haben wir weiterhin Gasheizungen gebaut. Aber auch als Kommunalpolitik sollten wir nun endlich zur Kenntnis nehmen, dass es kein weiter so gibt! Angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie, des Klimawandels und nicht zuletzt des Ukraine-Krieges muss auch lokal nach Anpassungs- und Lösungsstrategien gesucht werden. Den Beifall von Populisten wird dafür allerdings niemand bekommen.

Reiner Merker
Stadtverordneter Bündnis 90/Die Grünen

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Fri, 18 Nov 2022 10:53:54 +0100
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/dezentrale-lueftungsanlagen-fuer-hohen-neuendorfer-grundschulen-gefordert/ Dezentrale Lüftungsanlagen für Hohen Neuendorfer Grundschulen gefordert http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/dezentrale-lueftungsanlagen-fuer-hohen-neuendorfer-grundschulen-gefordert/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/dezentrale-lueftungsanlagen-fuer-hohen-neuendorfer-grundschulen-gefordert/ Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen Bündnis90/Die Grünen und SPD/MUT Die Fraktionen Bündnis90/Die Grünen und SPD/MUT begrüßen die Pläne der Stadtverwaltung, zunächst 10 dezentrale Lüftungsanlagen für die Grundschulen aufstellen zu lassen. Was in modernen Gebäuden inzwischen Standard ist, fehlt in den Bestandsgebäuden der Grundschulen von Borgsdorf und Bergfelde. Auch die Waldgrundschule hat nur im Neubau eine Lüftungsanlage. Mit völligen Unverständnis reagieren die beiden Fraktionen auf den teilweise heftigen Widerstand bei der Diskussion über diese Investmententscheidung der Stadt auf der gemeinsamen Sitzung des Bau- und Sozialausschusses. Die Gegenstimmen kamen vor allem aus den Fraktionen der LINKEN, der AfD und dem Stadtverein. „Mit diesem ersten Schritt können wir auch den Schülerinnen und Schülern in den Bestandsgebäuden eine frische und gesunde Lernumgebung bieten. Durch die eingebaute Wärmerückgewinnung wird außerdem noch viel Geld gespart“ sagt Thomas von Gizycki, Fraktion Bündnis90/Die Grüne und Vorsitzender des Sozialausschusses dazu.
„Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat uns eindrücklich gezeigt, wie bedeutend gute Lüftungssysteme für unsere Schulgebäude sind. Wir stimmen Bürgermeister Apelt (CDU) zu: Die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler ist uns besonders wichtig“, so Sabine Fussan, Co.-Vorsitzende der Fraktion SPD/Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

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Sun, 13 Nov 2022 21:30:41 +0100
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/neu-gruener-blick-muehlenbecker-land/ Neu! Grüner Blick Mühlenbecker Land http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/neu-gruener-blick-muehlenbecker-land/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/neu-gruener-blick-muehlenbecker-land/ Es gibt wieder einen neuen Grünen Blick vom Ortsverband Mühlenbecker Land - er... Es gibt wieder einen neuen Grünen Blick vom Ortsverband Mühlenbecker Land - er steht hier als Download zur Verfügung.

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Wed, 09 Nov 2022 11:54:31 +0100
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/buergerentscheid-am-13112022/ Bürgerentscheid am 13.11.2022 http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/buergerentscheid-am-13112022/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/buergerentscheid-am-13112022/ Die Diskussion über den Abriss der alten Schule oder deren Sanierung wird kontrovers und mit viel... Die Diskussion über den Abriss der alten Schule oder deren Sanierung wird kontrovers und mit viel Engagement geführt und das ist auch gut so!

Als bündnisgrüne Fraktion in der Gemeinde haben wir uns klar FÜR einen kompletten Neubau ausgesprochen, weil er bessere Nutzungsmöglichkeiten, bessere Klimaverträglichkeit und langfristig sogar niedrigere Kosten verspricht. Aber wir haben auch gut zugehört und recherchiert, welche Argumente es für den Erhalt der alten Schule gibt.

Wichtig war uns, die Problematik von allen Seiten zu beleuchten.

Ortssprecherin

Nicole Bachmann

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Sat, 05 Nov 2022 11:47:00 +0100
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/ergebnisse-der-strukturkommission/ Ergebnisse der Strukturkommission http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/ergebnisse-der-strukturkommission/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/ergebnisse-der-strukturkommission/ Unsere Partei wächst und damit steigen sowohl die Erwartungen von außen, als auch der... Unsere Partei wächst und damit steigen sowohl die Erwartungen von außen, als auch der Anpassungsdruck auf die inneren Strukturen.

Nach dem 2010 ein „Aufbau grün“ Konzept verfolgt wurde, 2015 eine AG innerparteiliche Demokratie ihre Arbeit aufnahm, beschloss der Parteirat im Januar 2021 eine Strukturkommission einzusetzen.

Für die Landtagsfraktion saß Clemens Rostock in dieser Kommission, deren Protokolle, Ideen und Ergebnisse ihr alle in der Wolke unter 105_Brandenburg>Strukturkommission finden könnt.

Als Ergebnis gibt es nun zur LDK einen ganzen Schwung an Anträgen u.a. zum Thema Trennung von Amt und Mandat, Delegiertenschlüssel, Alt-Neu-Mischung bei Wahllisten oder die Neuorganisation der Wahl der frauenpolitischen Sprecherin. Eine Präsentation, die eine Übersicht gibt, findet Ihr hier.

Da nicht alles selbsterklärend ist, steht Clemens gern für Nachfragen unter Clemens.Rostock@posteo.de oder 0170/152 70 60 zur Verfügung.

Clemens Rostock

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Fri, 28 Oct 2022 11:32:37 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/energie-sparen-und-den-geldbeutel-schonen-dialogabend-201022-in-velten/ Energie sparen und den Geldbeutel schonen -  Dialogabend 20.10.22 in Velten http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/energie-sparen-und-den-geldbeutel-schonen-dialogabend-201022-in-velten/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/energie-sparen-und-den-geldbeutel-schonen-dialogabend-201022-in-velten/ Zwei große runde Tische wurden zusammengeschoben, um für alle Menschen Platz zu schaffen, die am... Zwei große runde Tische wurden zusammengeschoben, um für alle Menschen Platz zu schaffen, die am 20.10.22 ins Feldschlösschen in Velten gekommen waren, um über Energiethemen zu sprechen. Der Ortsverband der Bündnis 90/ Die Grünen in Oberkämer/ Leegebruch hatte zu einem Dialogabend unter dem Motto "Heizen Sie schon oder frösteln Sie noch?" eingeladen und 15 Menschen haben dieses Angebot gerne wahrgenommen. In einer Kennenlernrunde tauschten sich die Teilnehmenden darüber aus, dass ihre Anliegen zum Energiethema ganz unterschiedlich gelagert sind: Ging es dem einen um konkrete Tipps zur Reduktion der Kosten im Alltag, spielte für andere der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energiequellen eine wichtige Rolle.
Weitere Themenfelder waren die Sorge um die politische Entwicklung in Deutschland und in der Ukraine. Auch ganz persönliche Nöte bekamen in der Runde Raum und Gehör. Der lebhafte Dialog dazu offenbarte, dass bereits viele Ideen in der Gruppe vorhanden waren.

Wertvolle Informationen konnten die beiden anwesenden Energiexperten insbesondere zu den Themen Photovoltaik und Energiespeicherung beisteuern. Daneben gab es ganz praktische Ideen zum Energiesparen, wie zum Beispiel die Dämmung aller Leitungen im Haus oder die Abschaltung aller Standby- Geräte in der Nacht. "Wenn man mal abends und morgens den Stromzähler abliest, staunt man, wieviel Strom man tatsächlich verbraucht! Und außer dem Kühlschrank kann man ganz vieles davon einfach abschalten." 

Neben dem Austausch der Erfahrungen und Ideen floss die politische Dimension des Themas ebenfalls in die Gespräche der Runde ein: "Ist Energiesparen eigentlich etwas, das man sich leisten können muss? Was, wenn ich mir keine PV- Anlage aufs Dach packen und alle Glühbirnen auf LED umrüsten kann, weil ich finanziell gerade so über die Runden komme?". Sozial verträgliche Lösungen müssen von der Politik schnell gefunden werden.
Auf kommunaler und Landesebene kann nach Ansicht der Teilnehmenden viel verändert oder initiiert werden, damit sich die Situation insgesamt verbessert. Eine kommunale Energieberatung für Bauherr*innen, die Vereinfachung von Antragsverfahren für PV-Anlagen oder kommunale nachhaltige Lösungen für ganze Siedlungen waren nur einige Vorschläge, die gesammelt werden konnten. "Wie kommen wir gemeinsam durch diese schwierigen Zeiten?"

Die Frage nach dem Zusammenhalt in der Gesellschaft konnte zum Abschluss der Veranstaltung mit dem Resumee einer Teilnehmerin beantwortet weden: " Es tut gut, sich auszutauschen und die Dinge gemeinsam anzupacken. Das sollte man viel öfter machen!!" Einer der vielen guten Impulse, den die Mitgleider des Ortsverbandes gerne mitgenommen haben.

Anikke Knackstedt

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Fri, 28 Oct 2022 10:21:35 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/wechsel-im-vorsitz-des-ortsverbandes-glienicke-buendnis-90-die-gruenen/ Wechsel im Vorsitz des Ortsverbandes Glienicke BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/wechsel-im-vorsitz-des-ortsverbandes-glienicke-buendnis-90-die-gruenen/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/wechsel-im-vorsitz-des-ortsverbandes-glienicke-buendnis-90-die-gruenen/ Üblicherweise findet bei BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN alle zwei Jahre die Wahl der... Üblicherweise findet bei BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN alle zwei Jahre die Wahl der Ortsverbandsvorsitzenden statt, aber Corona hat auch hier seine Auswirkungen gezeigt, weil wir lange auf Präsenzsitzungen verzichtet haben.

Am 27.September war es dann so weit: Der Ortsverband traf sich endlich wieder persönlich. Neben Mitgliedern aus Glienicke waren auch mehrere Gäste dabei wie der Kreisgeschäftsführer Jan Gühne und der Landtagsabgeordnete Thomas von Gizycki.

Haupttagesordnungspunkt war die Wahl von zwei SprecherInnen. Unser Wunsch war es, Amt und Mandat endlich wieder zu trennen und es ist uns gelungen. Einstimmig wurden Michaela Matulat zur  Sprecherin und Ralf Matulat zum Sprecher gewählt und nahmen die Wahl an. Sie lösen damit Sigrid Bösel und Petra Bajorat-Kollegger ab.

Wir freuen uns sehr, dass die beiden das Amt antreten. Herzlichen Glückwunsch!

von Petra Bajorat-Kollegger

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Wed, 19 Oct 2022 19:40:27 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/dialogabend-in-velten/ Dialogabend in Velten http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/dialogabend-in-velten/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/dialogabend-in-velten/ Austausch und Tipps zum Energiesparen - der OV Oberkrämer/Leegebruch lädt ein - 20.10.2022, ab 19... Austausch und Tipps zum Energiesparen - der OV Oberkrämer/Leegebruch lädt ein - 20.10.2022, ab 19 Uhr, Restaurant Feldschlösschen, Bergstr. 49, 16727 Velten

Angesichts der aktuellen Entwicklungen der Welt, unter anderem der Energiepreise, haben wir alle uns sicherlich schon die Frage gestellt, was zu tun ist, um Energie einzusparen. Und tatsächlich: Es gibt unzählige Möglichkeiten, wenn man sich erst einmal auf die Suche macht. Viele haben sicherlich schon das eine oder andere umgesetzt:

  • Wusstet Ihr zum Beispiel, dass der regelmäßig abgetaute Gefrierschrank weniger Strom verbraucht als der vereiste?
  • Und habt Ihr vielleicht auch noch ein paar gute Tipps auf Lager?

Wir laden Euch ein zu einem Dialogabend zum Thema Energiesparen. In netter Runde erhaltet Ihr Tipps und Tricks, könnt aber auch Eure eigenen Erfahrungen weiter geben. Sebastian Reinhardt, Experte für Photovoltaik und Energiespeicherung, gibt Informationen zu Solarstrom, Energiespeicherung und Elektromobilität und Ihr könnt Fragen aller Art loswerden.

Für alkoholfreie Getränke und Knabberzeug ist gesorgt. Wir freuen uns auf Euch!

>>>> Den Flyer zum Download gibt es hier

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Mon, 17 Oct 2022 09:42:28 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/glienicke-das-monstrum-waechst-und-waechst-schoen-sieht-anders-aus/ Glienicke: Das Monstrum wächst und wächst - schön sieht anders aus. http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/glienicke-das-monstrum-waechst-und-waechst-schoen-sieht-anders-aus/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/glienicke-das-monstrum-waechst-und-waechst-schoen-sieht-anders-aus/ Von Petra Bajorat-Kollegger, Fraktionsvorsitzende Eine ansässige Immobilienmaklerin wirbt für... Von Petra Bajorat-Kollegger,
Fraktionsvorsitzende

Eine ansässige Immobilienmaklerin wirbt für Glienicke mit den Worten: „Der Ort ist durch seine in der Eiszeit geprägte Landschaft und die absolute Grünlage gekennzeichnet. Vor dem 2. Weltkrieg war Glienicke dadurch auch ein anerkannter Luftkurort." 2009 haben wir dann die Auszeichnung »Naturparkgemeinde" erhalten.

den kompletten Artikel hier im Download.

aus dem Glienicker Kurier Oktober 2022

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Fri, 07 Oct 2022 09:53:14 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/neues-aus-birkenwerder-von-rolf-kaiser/ Neues aus Birkenwerder - von Rolf Kaiser http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/neues-aus-birkenwerder-von-rolf-kaiser/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/neues-aus-birkenwerder-von-rolf-kaiser/ Die Fichteallee führt über die neue Autobahnbrücke von Birkenwerder zum Ortsteil Briese. Diese... Die Fichteallee führt über die neue Autobahnbrücke von Birkenwerder zum Ortsteil Briese. Diese Brücke einschließlich der Zufahrtsrampen auf beiden Seiten ist eine Mahnbrücke oder anders gesagt eine verkehrspädagogische Maßnahme der Straßenverkehrsbehörde. Sie mahnt alle Verkehrsteilnehmer zum Gemeinsinn. Das ist höchst lobenswert. Alle Verkehrsteilnehmer sind nämlich gehalten aufeinander oder miteinander Rücksicht zu üben. Denn auf ihr teilen sich Fußgänger, Radfahrer, Rollstuhlfahrer, Kinder, Erwachsene und Autos und LKWs den unmarkierten Asphalt. Die neu gesetzten Seitenplanken erleichtern das Ausweichen mit einer Flanke über die Planke im äußerst unwahrscheinlichen Fall einer drohenden Kollision.

Über diese Brücke führt außerdem der Fernradweg Berlin-Kopenhagen. Dieser Radweg weist auf der Fichteallee eine Eigentümlichkeit auf. Es gibt im Verlauf dieses Radwegs nämlich eine Stelle, wo etwas fehlt, eine sog. Lücke. Dies fiel im Ort an verantwortlicher Stelle auf. Da die allgemeine Radverkehrsordnung grundsätzlich verlangt Lücken zu schließen, entstand Handlungsbedarf. Die Brücke konnte als Lücke nicht geschlossen werden, also musste ein neuer Lückenschluss her. Die vorhandene Straße kam dafür nicht in Frage, sie ist im Verlauf lückenlos. So kam es zur glorreichen Idee, neben der vorhandenen Straße eine Lücke als Schneise in den Wald zu schlagen. So entstünde eine Lücke im Wald, die dann wieder mit einem asphaltierten Radweg geschlossen werden könnte. Ein perfekter Lückenschluss! Leider bleibt bis heute unklar, wo der geplante Lückenschluss anfängt und endet und wie es danach radmäßig vom Briesekrug nach Borgsdorf oder nach Summt weitergeht.

Die Stoßfängerteststrecke für PKW von Briese nach Summt soll mit Fördergeldern als Fahrradstraße eingerichtet werden. Die beteiligten Kommunen Birkenwerder, Borgsdorf, Bergfelde und Summt haben der Gemeinde Birkenwerder die Planung übertragen. Leider sind fast alle maßgeblichen Stellen in der Verwaltung von Birkenwerder nicht besetzt. Birkenwerder kann nicht planen.

Dieser Personalmangel hat leider auch dazu geführt, dass der mit Mehrheit in der Gemeindeversammlung 2020 gefasste Beschluss, als Kommune die Mitgliedschaft bei Transparency Deutschland zu beantragen, bis heute nicht umgesetzt wurde. Ist ja auch nicht so schlimm, wir hatten ja in Birkenwerder nie ein Problem mit Vorteilsnahme und Vorteilsgewährung oder ähnlich korruptem Quatsch.

Er wäre doch so schön geworden, der neue erbaute Bildungscampus im alten Fließgebiet der Briese neben der Hauptstraße unweit der Feuerwehr?
Kein Fördergeld, kein Bildungscampus, aber tolle Pläne und kostenpflichtige Planungen.
Warten wir nicht auf Godot, sondern die nächsten drei Jahre, dann wird alles wieder gut.

Wann wird im Neuen Krugsteig gebaut?
Gute Frage, weiter.

Wie soll das neue Wohngebiet Havelstraße aussehen und wie ist der Stand der Dinge?
Gute Frage, weiter.

Gibt es Ersatz für die abgebrannte Halle beim nicht elitären auch für Hartz IV empfängliche Mitglieder für Motorwassersportclub Birkenwerder und wer zahlt letztlich die Sanierungskosten für den verseuchten Boden nach dem Brand?
Gute Frage, weiter.

Hat die Gemeinde ein Kulturkonzept?
Was soll z.B. langfristig mit dem sanierungsbedürftigen Clara-Zetkin Haus, dem Garten, der Bibliothek, der Galerie 47, den Kammermusikfreunden und der Kulturpumpe passieren?
Gute Frage, weiter.

Warum verringert die Gemeindeversammlung in der neuen ordnungsbehördlichen Verordnung die Anzahl der beantragten 30 Feuerwerke auf nur 20 im Jahr?
Wäre es nicht eine fundamentale Verbesserung der Lebensqualität im Ort sich ganzjährig an jedem Wochenende an einem oder gleich mehreren Feuerwerken ergötzen zu dürfen?
Insbesondere Hörgeschädigte und Kleinkinder wären unendlich dankbar.
Gute Frage, weiter.

Warum dürfen Badegäste im Sommer im Briesesee ertrinken, aber nicht im Winter, weil dann das Betreten der Eisfläche verboten ist? So die neue ordnungsbehördliche Verordnung.
Gute Frage, weiter.

Warum dürfen die Straßenlampen noch immer die Vorgärten, Hausfassaden und den Nachthimmel erhellen, weil die falschen Lampen ausgesucht wurden und eine Nachtabsenkung der Leuchtkörper
angeblich nicht möglich sei?
Gute Frage, weiter.

Wann gibt es endlich Kletterkurse für Fußgänger und Radfahrer, um zu lernen, wie die höher gelegte Brücke am Wensickendorfer Weg über die lärmgeschützte Autobahn zu erklimmen ist?

So viele Fragen, so wenig Antworten.

Es gibt nichts Neues aus Birkenwerder!

R.K. 9/22

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Thu, 29 Sep 2022 09:50:53 +0200
http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/voraussetzungen-fuer-die-einrichtung-von-fahrradstrassen/ Voraussetzungen für die Einrichtung von Fahrradstraßen http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/voraussetzungen-fuer-die-einrichtung-von-fahrradstrassen/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/voraussetzungen-fuer-die-einrichtung-von-fahrradstrassen/ Aufgrund zahlreicher Fragen zu den Voraussetzungen für die Errichtung von Fahrradstraßen hat... Aufgrund zahlreicher Fragen zu den Voraussetzungen für die Errichtung von Fahrradstraßen hat Clemens Rostock während der letzten Plenarsitzung eine mündliche Frage an die Regierung genau zu diesem Thema gestellt.

In der Antwort des Verkehrsministers wird noch einmal klargestellt: Es ist NICHT mehr zwingend erforderlich, dass der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart sein muss! Bereits eine hohe Fahrradverkehrsdichte, eine hohe Netzbedeutung für den Radverkehr oder eine lediglich untergeordnete Bedeutung des Kraftfahrzeugverkehrs reichen für diese Umwidmung aus.

Clemens‘ Frage findet Ihr unter https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/starweb/LBB/ELVIS/parladoku/w7/drs/ab_6200/6250-1191.pdf

Die Antwort des Ministeriums hier.

Die entsprechende Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung, in der die Voraussetzungen stehen, findet Ihr unter https://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26012001_S3236420014.htm (Dann „Zu Zeichen 244.1 und 244.2 Beginn und Ende einer Fahrradstraße“)

Auch im entsprechenden Wikipedia-Artikel ist das gut dargestellt: https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradstra%C3%9Fe#Einrichtung_von_Fahrradstra%C3%9Fen

Clemens hofft, dass Euch das den Kampf um mehr Fahrradstraßen vor Ort weiter hilft!

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/erstes-treffen-der-buendnisgruenen-und-interessierte-aus-loewenberg-und-umgebung-02092022/ Erstes Treffen der Bündnisgrünen und Interessierte aus Löwenberg und Umgebung 02.09.2022 http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/erstes-treffen-der-buendnisgruenen-und-interessierte-aus-loewenberg-und-umgebung-02092022/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/erstes-treffen-der-buendnisgruenen-und-interessierte-aus-loewenberg-und-umgebung-02092022/ Vor zwei Jahren war der erste Versuch eines gegenseitigen Kennenlernens der Bündnisgrünen und... Vor zwei Jahren war der erste Versuch eines gegenseitigen Kennenlernens der Bündnisgrünen und weiterer Interessierte im Löwenberger Land unter Corona-Bedingungen sehr schwierig. Diesmal hat es in Liebenberg geklappt. Zusammen mit zwei Landtagsabgeordneten wurde die anstehende Bürgermeisterwahl in Löwenberg diskutiert und weitere Schritte der stärkeren Zusammenarbeit untereinander vereinbart. Grüne Themen, wie Wassermangel, PV Freiflächen-Diskussion und soziale Themen werden jetzt auch im Löwenberger Land stärker verbreitet werden - wer sich im Bereich des Löwenberger Land mit engagieren will, kann gerne über den Kreisgeschäftsführer in die neue Signal-Gruppe aufgenommen werden.
Jan Gühne

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/streckensperrungen-auf-der-schiene-zwischen-oranienburg-und-berlin/ Streckensperrungen auf der Schiene zwischen Oranienburg und Berlin http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/streckensperrungen-auf-der-schiene-zwischen-oranienburg-und-berlin/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/streckensperrungen-auf-der-schiene-zwischen-oranienburg-und-berlin/ Die Bahn baut auf der S-Bahn zwischen Oranienburg und Berlin, das spüren vor allem Pendler*innen... Die Bahn baut auf der S-Bahn zwischen Oranienburg und Berlin, das spüren vor allem Pendler*innen aktuell. Doch was steckt da eigentlich dahinter? Unser Landtagsabgeordneter Thomas von Gizycki hat dazu Julian Thiel, vom Stakeholdermanagement der DB-Netz AG befragt:

„Welche Verbesserungen für die Fahrgäste auf der S1 durch die jetzt vorgenommenen Bauarbeiten (diverse Weichen, Stellwerke etc.) wird es konkret geben?“

Der Einbau von zwei Weichenverbindungen führt zu einer verbesserten Fahrplanstabilität der dort verkehrenden S-Bahnlinien. Die Vorteile durch den Einbau neuer Weichen sind Folgende: Mit den zusätzlichen Weichenverbindungen können weitere Fahrstraßen eingestellt werden, um bei betrieblichen Störungen flexibler reagieren zu können und den Eisenbahnbetrieb weiterhin aufrechtzuerhalten.

Die elektronischen Stellwerke lösen die alten mechanischen Stellwerke im Netz ab. Gute allgemeine und detaillierte Informationen zur Funktion eines ESTW finden Sie unter anderem hier. Weitere Infos können Sie dem Bauinfoportal entnehmen.

„Wie will die DB Netz die Strecke Berlin-Oranienburg insgesamt weiterentwickeln (also nicht nur die S-Bahn, auch die Nordbahn)?“

Die Strecke zwischen Berlin und Rostock wird für höhere Geschwindigkeiten bis 160 km/h sowie für eine verstärkte Nutzung durch den Güterverkehr ausgerüstet. Dadurch sind zukünftig kürzere Fahrzeiten zwischen den beiden Städten sowie eine bessere Anbindung des Rostocker Seehafens möglich. Die Arbeiten werden seit 2005 abschnittsweise durchgeführt und voraussichtlich 2027 abgeschlossen.

Die Reaktivierung der Nordbahn zwischen Birkenwerder und Berlin Schönholz ist noch im Bundesverkehrswegeplan. Der Ausbau ist im i2030 Programm enthalten und derzeit erfolgt die Freihaltung auf Wunsch der Länder. Ebenso ist die Erweiterung vorhandener Abstellkapazitäten zur sicheren Abstellung und schnellen Innenreinigung neuer S-Bahnfahrzeuge geplant.

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/gute-besuchte-wasserkonferenz-von-buendnis-90die-gruenen-in-menz/ Gute besuchte Wasserkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Menz http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/gute-besuchte-wasserkonferenz-von-buendnis-90die-gruenen-in-menz/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/gute-besuchte-wasserkonferenz-von-buendnis-90die-gruenen-in-menz/ Wasser in der Landschaft halten – nachhaltiger Umgang mit der wertvollen Ressource notwendig Rund... Wasser in der Landschaft halten – nachhaltiger Umgang mit der wertvollen Ressource notwendig

Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zog die Wasserkonferenz am Samstag ins Naturparkhaus nach Menz. Eingeladen hatte der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen zu einem ganztägigen Programm mit wissenschaftlichem Vortrag, Moorwanderung und Diskussionsabend. Irina Engelhardt, Professorin für Hydrogeologie an der TU Berlin, schonte die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht. Auf der Grundlage aktueller Daten umriss sie die Lage: Brandenburg wird immer mehr in Wasserstress geraten, in den Grundwasserleiter kommt immer weniger Regenwasser an. Die Erderhitzung macht sich deutlich bemerkbar. So nimmt die Verdunstung aus den Oberflächengewässern zu, gleichzeitig kann bei Starkregenereignissen der ausgetrocknete Boden das Wasser nicht aufnehmen, es fließt ab. Nach Engelhardts Einschätzung sind Maßnahmen notwendig, die geeignet sind, das Wasser lange in der Region zu halten. Ein Faktor dabei sei es, Versiegelung zu verhindern und Feuchtgebiete zu erhalten. Sie schloss nicht aus, dass in unserer Region langfristig große technische Projekte notwendig werden wie Entsalzung von Meerwasser oder die Überleitung von Wasser aus Gewässern – z. B. die Oder, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Doch die politischen Entscheider – so Engelhardt – seien erst „in der Phase das Problem zu erkennen“. Es fehle noch der Wille Maßnahmen umzusetzen.

Das Thema Feuchtgebiete war das wichtige Stichwort für den zweiten Vortragenden, den ehemaligen Revierförster im Menzer Forst, Jörg Sprößig. Sprößig hielt sich nicht lange mit Reden auf, sondern wanderte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch das Moor am Roofensee. Immer wieder hielt er an und zeigte die verschiedenen Stadien der Moore, die während seiner Zeit als Revierförster renaturiert wurden, indem das Wasser nicht mehr abgeleitet, sondern im Wald gehalten wurde. Wichtig seien die Moore nicht nur für den Wasserhaushalt der Landschaft, sondern auch als Kohlendioxidsenken. Das bedeute, das klimaschädliche Kohlendioxid werde in den Pflanzenresten im Moor gehalten und könne nicht entweichen.

Einen größeren Bogen schlugen schließlich Anna Emmendörffer, Sprecherin der Grünen Jugend Brandenburg, und der Buchautor Nick Reimer („Deutschland 2050“). In einem Gespräch umrissen sie, wie unser Leben unter den Bedingungen des bereits eingetretenen Klimawandels aussehen wird. „Klimawandel ist nicht etwas, das den Eisbären am Nordpol passiert. Unser Leben hier wird sich radikal ändern“, erklärte Reimer. Reimer machte deutlich, dass auf jeden Fall die Wälder in Brandenburgs Südosten verschwinden werden. Das Land werde zu trocken und zu heiß für Buchen und Kiefern. Schon heute gebe es mehr Hitzetote als Verkehrstote. Er kritisierte scharf die politisch Verantwortlichen: „Unfassbar, dass alle so weiter machen wie bisher.“ Emmendörffer hielt dagegen, ein neues Denken sei sehr wohl verbreitet. Ihre Generation wisse sehr genau, dass ihre Zukunft auf dem Spiel steht. „Wir müssen uns verbünden, damit aus dem vorhandenen Wissen Handeln wird“, lautete das Fazit.

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/wissen-wandern-worte-wechseln/ Wissen, wandern, Worte wechseln http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/wissen-wandern-worte-wechseln/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/wissen-wandern-worte-wechseln/ Wie trocken wird unsere Region? Wissenschaftliche Fakten, Beobachtungen aus der Praxis, Blick in... Wie trocken wird unsere Region?
Wissenschaftliche Fakten, Beobachtungen aus der Praxis, Blick in die die Zukunft.

Wassermangel geht uns alle an.
Unsere Region ist besonders betroffen – und es wird nicht besser im Zuge der Erderhitzung.

Doch was können wir tun?
Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen lädt ein zu einem Wassertag im NaturParkHaus in Menz. Wir wollen an diesem Tag Wissen vermitteln, die Veränderung der Landschaft mit eigenen Augen ansehen – und Perspektiven und Maßnahmen diskutieren.

  • 12-14 Uhr Vortrag „Wasser in Brandenburg“, Prof. Irina Engelhardt, Leiterin FG Hydrogeologie TU Berlin, Diskussion, Saal der Naturparkverwaltung
  • 14-17 Uhr Wanderung auf dem Moorerlebnispfad des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land mit Förster Sprössig
  • Kaffee und Kuchen am Naturparkhaus
  • ab 18-20.30 Uhr Autorengespräch: Nick Reimer spricht mit Anna Emmendörffer, Grüne Jugend Brandenburg, über sein Buch "Deutschland 2050"
  • ab 20.30 Uhr sommerlicher Ausklang bei Getränken, Imbiss und Musik

Download des Flyers hier

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/zwei-frauen-sprechen-fuer-die-gruenen/ Zwei Frauen sprechen für die Grünen http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/zwei-frauen-sprechen-fuer-die-gruenen/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/zwei-frauen-sprechen-fuer-die-gruenen/ Der Oranienburger Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat am 23.06.2022 einstimmig zwei neue... Der Oranienburger Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat am 23.06.2022 einstimmig zwei neue Sprecherinnen gewählt. Elisabeth Mandl-Behnke und Alexander Diedrich übergaben nach mehr als zwei Jahren den Staffelstab an Anne Schumacher und Linda Weiß.

Die 57-jährige Anne Schumacher kommt aus der Sozialarbeit und entwickelt beruflich auf Bundesebene die Strukturen der Kindertagespflege weiter. Schumacher war vielfach ehrenamtlich aktiv, ihr Lieblingsprojekt in Oranienburg war der Bürgergarten. 2021 kandidierte sie für den Bundestag. Anne Schumacher: "Oranienburg steht vor großen Herausforderungen. Ich freue mich, dass die Stadt immer attraktiver wird, umso mehr steht die Klimaverträglichkeit auf dem Prüfstand. Gerade in der Diskussion zur Stadtentwicklung setze ich meine Schwerpunkte auf gleiche Chancen bei Bildung und Beteiligung für jung und alt. Dazu braucht es mehr Orte der Begegnung, in der Stadt und in den Ortsteilen."

Linda Weiß ist 38 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern im Kita- und Grundschulalter und wohnt seit 2021 in Oranienburg. "Ich bin begeistert von unserer Stadt, von den kurzen Wegen, der Lage am Wasser. Es ist schön zu sehen, dass unsere Kinder hier in Oranienburg viele Wege ganz allein und selbstständig bewältigen können, weil es beispielsweise rund um Schloss, Bibliothek und Pferdeinsel bereits tolle Fuß- und Radwege gibt. Familienfreundlichkeit und eine fußgängerfreundliche Stadt stehen ganz oben auf meiner Agenda", erklärt die Literaturwissenschaftlerin.

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/diskussionsrunde-zum-thema-verkehrswende-in-brandenburg-und-speziell-in-glienicke-mit-thomas-von-giz/ Diskussionsrunde zum Thema Verkehrswende in Brandenburg und speziell in Glienicke mit Thomas von Gizycki - organisiert vom Ortsverband Glienicke/Nordbahn http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/diskussionsrunde-zum-thema-verkehrswende-in-brandenburg-und-speziell-in-glienicke-mit-thomas-von-giz/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/diskussionsrunde-zum-thema-verkehrswende-in-brandenburg-und-speziell-in-glienicke-mit-thomas-von-giz/ Dienstag, 05.07. 19.00 Uhr - Glienicker Bürgerhaus Karsten Wundermann der Vorsitzende des... Dienstag, 05.07. 19.00 Uhr - Glienicker Bürgerhaus

Karsten Wundermann der Vorsitzende des Ausschusses für Infrastruktur und der Glienicker Ortsverband  laden ein ins Glienicker Bürgerhaus zu einer Diskussionsrunde mit Thomas von Gizycki, Mitglied des Landtages der Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN. Am 5. Juli um 19.00 Uhr können Bürgerinnen und Bürger zum Thema Verkehrwende in Brandenburg und im Speziellen zur Verkehrssituation in Glienicke Fragen stellen, Anregungen geben, Kritik äußern und diskutieren.

Das Bestreben der Brandenburger Kenia-Koalition ist es, in allen Landesteilen eine zuverlässige und individuelle Mobilität zu ermöglichen. Sie ist sich einig, dass der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs dabei Priorität haben soll. In der Mobilitätsstrategie des Landes soll das Ziel verankert werden, den Anteil des Umweltverbundes (Rad-, Fuß- und ÖPNV) bis 2030 von 40 auf 60 Prozent zu erhöhen.
Es sollen mehr Mittel für den Busverkehr ausgegeben und die PlusBus-Linien im Land verdoppelt werden. Investitionen in den Radverkehr sollen auf jährlich 20 Millionen wachsen. Die Städte und Gemeinden sollen bei der Sanierung von Radwegen unterstützt und das Mitführen von Rädern in Bussen erleichtert werden. Soweit einige der Verabredungen im Koalitionsvertrag zwischen CDU, SPD und den Grünen. 

Aktueller Stand
Wie weit die Koalition mit diesen Projekten ist und vor Allem, wie damit auch die Verkehrsprobleme Glienickes gelöst werden könnten, soll Gegenstand der Diskussionsrunde an diesem Abend mit dem Grünen Landtagsabgeordneten Thomas von Gizycki sein.

Ein „Weiter so“ funktioniert nicht
Dies wird besonders deutlich in Glienicke. Platz für größere Straßen gibt es nicht, auch eine Umgehungsstraße fällt als Lösung aus. Daher werden wir auch über die Projekte des gerade beschlossenen interkommunalen Verkehrskonzeptes der vier S-Bahngemeinden sprechen, welches den Umstieg von Auto auf Bus und Fahrrad erleichtern und die Mobilität in den vier Orten so zukünftig verbessern soll. Unter „Kiezbus“ sind alle Fahrten von Schildow Kirche zum S-Bahnhof Frohnau zu verstehen.

Blockaden
Leider hat die Kreisverwaltung den mehrheitlichen Beschluss bis heute nicht umgesetzt und der Kiezbus wird derzeit weiterhin von den Gemeinden Glienicke und Mühlenbecker Land finanziert. Auch das CDU-geführte Verkehrsministerium in Brandenburg legt den Schwerpunkt seiner Aufmerksamkeit weiterhin eher auf den Ausbau von Straßen. 

Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs
Wie schwer es immer noch ist, dieses Vorhaben zu verwirklichen, wird am Beispiel des Kiezbusses besonders deutlich. Mit der Mehrheit der Fraktionen BÜNDNIS 90/Die Grünen, SPD/LGU/Tierschutzpartei, FDP/Piraten und DIE LINKE  wurde die Aufnahme des sogenannten Kiezbusses im Kreistag  in den Nahverkehrsplan beschlossen.
Die Investitionsumme für Radwege ist auch 2022 noch weit entfernt von den vorgesehenen 20 Millionen. Das Ministerium ist außerdem gerade mit der Planung eines autobahnähnlichen Ausbaus der B 96 quer durch den Landkreis beschäftigt.

Lösungen sind überfällig
Es gibt Grund genug, sich ausführlich über die aktuellen Verkehrsprojekte auszutauschen und Lösungsmöglichkeiten gerade für Glienicke zu diskutieren. Was kann das Land tun, welche Möglichkeiten gibt es in Zusammenarbeit mit dem Berliner Bezirk Reinickendorf und was kann Kommunalpolitik vielleich auch selber erreichen?

Immerhin: Schon ab 2024 soll die Heidekrautbahn wieder auf der Stammstrecke nach Berlin fahren.

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/1000-unterschriften-zum-landesnahverkehrsplan-wir-fordern-mehr-zuge-auf-der-strecke-zwischen-berli/ 1000 Unterschriften zum Landesnahverkehrsplan: Wir fordern mehr Züge auf der Strecke zwischen Berlin und Neustrelitz http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/1000-unterschriften-zum-landesnahverkehrsplan-wir-fordern-mehr-zuge-auf-der-strecke-zwischen-berli/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/1000-unterschriften-zum-landesnahverkehrsplan-wir-fordern-mehr-zuge-auf-der-strecke-zwischen-berli/ „Wir fordern: alle halbe Stunde ein Zug zwischen Berlin und Neustrelitz mit Halt in Löwenberg,... „Wir fordern: alle halbe Stunde ein Zug zwischen Berlin und Neustrelitz mit Halt in Löwenberg, Gransee, Dannenwalde und Fürstenberg.“ Diesen Satz haben rund 1000 Menschen unterschrieben bei einer Unterschriftenaktion der Granseer Bündnisgrünen und mehrerer Fürstenberger Initiativen wie der „BI-Fürstenberg/Havel Barrierefreier Bahnhof“ und dem Tourismusverein „Fürstenberger Seenland e.V.". Eingereicht werden sollen die Unterschriften im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Entwurf des Landesnahverkehrsplans, den Landesminister Guido Beermann im Mai vorgelegt hat.

Ingrid Hüchtker, Sprecherin der Bündnisgrünen, erklärte: „Die Chaos-Wochenenden zum Sommeranfang auf der Bahnstrecke des RE 5 zwischen Berlin und Neustrelitz mit Ausfällen, Baustellen, Überfüllungen zeigen, was passiert, wenn das System Bahn nicht vorbereitet ist für eine steigende Nachfrage. Dieses Chaos wird uns langfristig blühen, wenn wir nicht heute vorausschauend für morgen planen.“ Denn im Landesnahverkehrsplan sei einer Taktverdich-tung auf der Strecke des Regionalzuges RE 5 zwischen Berlin und Ostsee keine Priorität eingeräumt worden – im Gegenteil, erst später als 2030 tauche sie mit niedriger Priorität in der Planung auf. Hüchtker: „Schon zu normalen Zeiten – also ohne 9-Euro-Ticket – sind die Züge regelmäßig überfüllt. Hier treffen Pendler-, Ausflugs- und Reiseverkehr aufeinander.“ Hüchtker wies darauf hin, dass sowohl Gransee als auch Fürstenberg Wohngebiete in Bahnhofsnähe planen, die Zahl der Pendler werde noch zunehmen. Die gute Erreichbarkeit per Bahn sei ein wichtiger Standortvorteil, der durch die mangelhafte Verkehrsplanung jedoch gefährdet sei. „Die Erderhitzung zwingt uns, immer öfter auf das Auto zu verzichten. Doch wenn nicht genug Züge fahren, bleibt uns keine Wahl“, so Hüchtker.

Der Fürstenberger Verkehrsexperte Bernhard Hoffmann ergänzte: „Die Bahnstrecke Berlin – Neustrelitz ist Teil der transeuropäischen Verbindungen „Orient-Östliches Mittelmeer“ und „Skandinavien-Mittelmeer“. Sie ist 2-spurig für eine Geschwindigkeit von 160 km/h ausgebaut. Sie ist voll elektrifiziert. Für ein zusätzliches stündliches Zugpaar zwischen Neustrelitz und Berlin-Südkreuz (Fahrzeit 1:23) bedarf es außer der Anschaffung von drei zusätzlichen Zügen keiner Investitionen in die Infrastruktur. Mit dem Halbstundentakt auf dem RE 5 ist mit geringem Aufwand eine erhebliche Verbesserung der Qualität für uns Bahngäste erreichbar.“ Hoffmann ergänzte noch eine weitere Forderung der Fürstenberger Unterschriftenaktion: „Wir fordern, dass der RE 5 in Richtung Berlin spätestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 stündlich am Bahnsteig 1 halten soll. Denn nur dieser Bahnsteig ist barrierefrei erreichbar und erlaubt den Einstieg mit Rollstuhl, Kinderwagen etc.“ Bislang hält der RE 5 in Richtung Berlin nur zweimal am Tag am Bahnsteig 1. Hoffmann: „Es ist absolut unverständlich, warum diese überschaubare Maßnahme nicht umgesetzt wird als Zwischenlösung bis zur Realisierung des seit vielen Jahren geplanten barrierefreien Umbaus des Fürstenberger Bahnhofs.“


Bei Rückfragen der Redaktion: Ingrid Hüchtker, T: 0172/3059160

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/buendnisgruene-fordern-von-der-ihk-potsdam-eine-versachlichung-der-diskussion-zum-bau-der-b-96/ Bündnisgrüne fordern von der IHK Potsdam eine Versachlichung der Diskussion zum Bau der B 96 http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/buendnisgruene-fordern-von-der-ihk-potsdam-eine-versachlichung-der-diskussion-zum-bau-der-b-96/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/buendnisgruene-fordern-von-der-ihk-potsdam-eine-versachlichung-der-diskussion-zum-bau-der-b-96/ Die IHK Potsdam ruft dazu auf, die Diskussion zum geplanten Bau der B96 zu versachlichen. Wir... Die IHK Potsdam ruft dazu auf, die Diskussion zum geplanten Bau der B96 zu versachlichen. Wir Bündnisgrüne schließen uns diesem Appell an und rufen die IHK auf, mit gutem Beispiel voran zugehen und folgende Aussagen zu korrigieren:

Die IHK bezeichnet die Kritiker der gegenwärtigen B96-Planung als „Ausbaugegner“.

  • Fakt ist: Die bündnisgrünen Kritiker der gegenwärtigen Planung sind keine Gegner des Ausbaus der B96. Sie setzen sich vielmehr ein für einen moderaten Ausbau der B96 statt für einen vollständigen Neubau der B 96 zwischen Nassenheide und Fürstenberg auf Flächen, auf denen heute noch Wälder, Wiesen und Felder gedeihen.

Die IHK behauptet, der gesamte Ausbau bis zur A20 in Mecklenburg-Vorpommern sei im Bundesverkehrswegeplan als vordringlicher Bedarf eingestuft.

  • Fakt ist: Im Bundesverkehrswegeplan sind im Brandenburger Abschnitt drei Ortsumgehungen enthalten: Löwenberg, Gransee und Fürstenberg. Die aktuelle Kritik der Grünen an den Plänen der Landesregierung richtet sich gegen die Planung für die Abschnitte Löwenberg-Gransee, Altlüdersdorf-Dannenwalde, Dannenwalde-Drögen und Drögen-Fürstenberg. Alle vier Abschnitte sind im Bundesverkehrswegeplan nicht enthalten und damit auch nicht als vordringlicher Bedarf eingestuft.

Die IHK behauptet, die aktuelle Ausbausituation der B96 werde ihrer Funktion als Seehafen-
Hinterlandanbindung im europäischen Fernstraßennetz nicht gerecht.

  • Fakt ist: Die B96 gehört nicht zum europäischen Fernstraßennetz. Nach den europäischen Verträgen zum „Transeuropean-Transport Network“ (TEN-T) von 2014 führt die Straßenverbindung zwischen Berlin und Skandinavien in den Korridoren „Orient-Östliches Mittelmehr“ und „Skandinavien-Mittelmeer“ von Berlin über Wittstock nach Rostock (A24/A15) und nicht über die B96.

Wir fordern die IHK-Potsdam auf, sich mit den Alternativen zu einem vollständigen Neubau der B 96 auseinanderzusetzen und den Verkehr auch transportmittelübergreifend zu betrachten. Eine Taktverdichtung auf dem RE 5 zu einem 30-Minuten-Takt kann dabei helfen, dass Menschen in Oberhavel häufiger die Bahn benutzen und so zu einer Reduzierung der Verkehrsdichte auf der B 96 beitragen. Zu Zeiten des Klimanotstandes ist das die eindeutig bessere und sparsamere Lösung.

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http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/oberhavel-auf-dem-weg-zur-waermewende-erkundungstour-zum-energiedorf-nechlin/ Oberhavel auf dem Weg zur Wärmewende - Erkundungstour zum Energiedorf Nechlin http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/oberhavel-auf-dem-weg-zur-waermewende-erkundungstour-zum-energiedorf-nechlin/ http://gruene-ohv.de/einzel/single/article/oberhavel-auf-dem-weg-zur-waermewende-erkundungstour-zum-energiedorf-nechlin/ Der Kreisverband B90/Die Grünen Oberhavel hatte am Donnerstag, 16.06., eine Erkundungstour in das... Der Kreisverband B90/Die Grünen Oberhavel hatte am Donnerstag, 16.06., eine Erkundungstour in das Energiedorf Nechlin (Uckermark) organisiert und parteiübergreifend
dazu eingeladen. 12 Teilnehmer folgten der Einladung, darunter Vertreter der Stadt Velten, Stadtwerke Velten und Oranienburg Holding. Tristan Hoffmann als Kreistagsabgeordneter von B 90/Die Grünen und die neue Klimaschutzmanagerin Josepha Altmann vom Landkreis Oberhavel
waren auch mit dabei.
In Nechlin führte der Vorstandsvorsitzende der Enertrag AG, Jörg Müller, durch Nechlins Energieprojekte. Zunächst gab er einen Einblick in das "virtuelle" Kraftwerk der Firma Enertrag rund um Nechlin von 600 MW Leistung, das auf einer Fläche von 40 km x 40 km, durch ein eigenes Datennetz zu einem realen Kraftwerk zusammengeschlossen ist. In dem Dorf Nechlin selbst wurde durch die Gemeinde im Jahr 2012 ein kleines Nahwärmenetz errichtet, an dem nun alle Häuser angeschlossen sind. Dieses Dorfwärmenetz fungiert auch als Versuchslabor, in dem neue Techniken und unterschiedliche Energieerzeuger installiert wurden. So findet sich dort der weltweit erste Windwärmespeicher - 2020 errichtet mit 1 Million Liter Fassungsvolumen und durch eine Sondergenehmigung von der EEG-Umlage befreit. Müssen die örtlichen Windgeneratoren wegen fehlender Abnehmer gedrosselt werden, kann nun ein Heizstab von 2,5 MW Leistung diesen Überschussstrom aufnehmen und in einen großen Wärmespeicher zwischenspeichern.

Diverse Solarstrom- und Solarthermieanlagen, Blockheizkraftwerke und Biomassekessel speisen ihre Energie in das Nahwärme- bzw. in das Stromnetz ein. Zur Überraschung der Teilnehmer wurden auf einem Haus Solardachziegel verbaut, die selbst mit dem Wissen davon, nicht als solche zu erkennen waren. Kreistagsabgeordneter Tristan Hoffmann nimmt von dieser Fahrt mit: "Die Wärmewende ist die große Baustelle bei der Energiewende - beim Strom sind wir annähernd bei 50% erneuerbar. Bei der regenerativen Wärmeversorgung liegt der Anteil bei nur 14%  - wollen wir die Energiewende schaffen, dann müssen der Energieverbrauch im Gebäudebereich durch Effizienzsteigerungen gedrittelt - und gleichzeitig der Anteil regenerativer Energiequellen stark gesteigert werden. Dazu ist eine Kombination von Techniken, wie in Nechlin nötig. Hier haben wir im Landkreis Oberhavel enormen Aufholbedarf."

Jan Gühne

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